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Pfleie nach links, rechts und geradeaus
Brian A Jackson_shutterstock

Faktencheck


Sie breiten sich aus. Sie springen rasant über. Sie agieren undercover. Sie tarnen sich, sind nur schwer zu erkennen… – die viralen Fake News!

 

Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, sind Informationen besonders wichtig. Genauso wichtig ist es aber auch, dass diese Informationen stimmen und korrekt sind.

Es ist zeitweise fast abenteuerlich, was für „Nachrichten“ man auf seinem Handy angezeigt und zugeschickt bekommt. Andere Informationen scheinen überaus seriös – und erweisen sich dann doch als falsch.

„Die Verbreitung von Falschnachrichten über das Virus ist weltweit ein riesiges zusätzliches Problem. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach ihrerseits bereits von einer „Infodemie“.

Fake News rund um Corona

Unter dem Motto  „Make Europa gscheit again“ kurz M.E.G.A. produzieren die EU Mythbusters regelmäßig Videos zu Fake News rund um Corona, die auf einem eigenen YouTube-Kanal gezeigt werden. In den Videos erklärt der Molekularbiologe Martin Moder mit einfachen Worten, welche Mythen rund um Corona reine Fake News sind. Seine Aussagen untermauert er mit wissenschaftlichen Studien und Ergebnissen. Schaut rein und werdet’s gscheit, oder noch gscheiter: M.E.G.A.

Hier findest du noch mehr zum Thema Corona auf unserer Homepage.

Wie entstehen Verschwörungsmythen?

Für jede Verschwörungsideologie braucht es eine Zielscheibe, also zum Beispiel eine Geheimgesellschaft oder eine Person mit hohem Bekanntheitsgrad, der man böse Machenschaften und schreckliche Vorhaben unterstellt. Alles, was diese Vermutung stützt, wird erfunden oder aus dem Zusammenhang von richtigen Informationen gerissen. Oft bauen Verschwörungserfinder*innen wahre Ereignisse so um, dass sie zu den erschaffenen Mythen passen. Was der Ideologie widerspricht, wird ignoriert.

Die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland hat sich mit verschiedenen Expert*innen über Verschwörungstheorien und Mythen unterhalten. Zum Podcast kommst du hier.

Mehr Infos der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Verschwörungsmythen und Coronavirus findest du hier.

Decke Fake News auf!

Vertraue nicht allen. Glaube nicht alles.

„Das hat mir meine Freundin geschickt. Sie ist ganz nah dran und kennt da einige Leute!“

  • Frag immer nach woher die Informationen kommen!
  • Im Internet kannst du ganz leicht prüfen, ob es sich um eine falsche Meldung handelt, oder die Wahrheit ist.
  • Auch im echten Leben gilt: Lieber einmal mehr nachfragen, anstatt gleich alles weiter erzählen!

Wie erkenne ich Fake News

Quelle: Youtube: Odysso – Wissen im SWR

 

Was sind Fake News?

Quelle: Youtube: explainity ® Erklärvideos

 

Sei kritisch! Verbreite nur überprüfte Neuigkeiten.
Prüfe Berichte und Neuigkeiten, bevor du sie verbreitest oder im Netz teilst!

Safe oder Fake?

Lust auf ein kurzes Quiz rund ums Thema „Safe oder Fake“?

Teste in nur 5 Minuten, ob du real von fake unterscheiden kannst: https://bit.ly/safeoderfake

Quelle: Digitaler Kompass – Institut für Nachrichtenkompetenz und digitale Bildung

Wie decke ich eine falsche Meldung auf?

Absender*in prüfen

  • Woher kommt die Nachricht?
  • Bei Berichten werden meist ganz unten in der letzten Zeile Quellen angegeben.

Rückwärts-Bilder Suche auf Google: So findest du heraus, ob das Bild zum Artikel richtig ist:

  • Das Bild auf deinen Computer oder Smartphone speichern.
    Google Bildersuche öffnen:
    Auf das Kamera-Symbol klicken. Das gespeicherte Bild auswählen
  • Google zeigt was auf dem Bild zu sehen ist und nun kannst du überprüfen ob das Bild zum Text gehört, oder fake ist.

Tipp: Du kannst auch die Adresse der Website kopieren und bei der Bildersuche einfügen, dann musst du das Bild nicht speichern.

Impressum checken

Jede seriöse Internetseite hat ein Impressum.

Im Impressum steht:

  • Von wem ist die Seite?
  • Was ist der Zweck der Seite?
  • Wo wurde die Seite geschrieben?
  • Die Kontaktdaten: Name und die Adresse

Kein Impressum vorhanden? –  Das ist sicher ein Fake!

Ist WhatsApp noch sicher?

Ab 15. Mai 2021 gelten die neuen Nutzungsbedingungen bei WhatsApp. Das sorgt für Unsicherheit bei vielen Nutzer*innen. Für Werbezwecke will WhatsApp Daten mit Facebook teilen. Nutzer*innen aus der EU, also auch Österreich, betrifft dieser Abschnitt der neuen Nutzungsbedingungen nicht. Trotzdem möchten viele zu einem anderen Nachrichten Messenger wechseln. Ein Blick auf die Zugriffsberechtigung von WhatsApp verrät, dass der Nachrichtendienst zwar keine Nachrichten (auch Bilder und Videos) zwischen dir und jemand anderem sehen kann, jedoch schon immer (auch schon vor den neuen Nutzungsbedingungen) auf zahlreiche Daten auf deinem Smartphone oder Funktionen wie Kontakte, Anruflisten, Inhalt der Speicherkarte, das Mikrophon oder die Kamera zugreifen konnte. Sofern du diese Zugriffe nicht unter „Einstellungen“ deaktiviert hast.

Welcher Messenger ist für mich geeignet?
Du überlegst dir, den Nachrichtendienst zu wechseln? Hier sind Fragen, die dir die Entscheidung erleichtern:

  • Welchen Messenger benutzen meine Freunde und Verwandte?
  • Auf welche Daten kann der Messenger zugreifen und bin ich damit einverstanden?
  • Was finde ich für Informationen, wenn ich den Namen des Nachrichtendienstes in einer Suchmaschine eingebe?

Eine Auflistung von möglichen Alternativen findest du bei Safer Internet: https://www.saferinternet.at/faq/soziale-netzwerke/welche-alternativen-gibt-es-zu-whatsapp/

 

aktualisiert 11/2020, aha@aha.or.at