Hallo zusammen! Schön, dass ihr hier seid.
Vor sechs Monaten bin ich aus meiner Heimat Ägypten nach Vorarlberg gekommen. Rückblickend habe ich viel erlebt und gelernt. Ein Zitat, das mir immer in Erinnerung geblieben ist, lautet: „Oft erkennen wir den Wert eines Moments erst, wenn er zur Erinnerung wird.“
Das betrifft auch mein Leben in Ägypten, wo ich vieles lange nicht bewusst wahrgenommen hatte – etwa, wie vertraut einem der Alltag ist und wie sehr man von bekannten Menschen und vorhersehbaren Situationen umgeben ist. Gleichzeitig ist mir bewusst geworden, dass es überall sowohl Vorteile als auch Herausforderungen gibt. Deshalb ist es wichtig, auch die kleinsten Dinge im Leben wertzuschätzen und dankbar zu sein.
In diesen sechs Monaten hatte ich die Gelegenheit, mehr über mich selbst, über die Welt und über andere Menschen zu lernen. Ich lebe im Kolpinghaus, wo viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen. Dort begegnen sich täglich verschiedene Kulturen, Denkweisen und Gewohnheiten. Gespräche in der Küche oder im Gemeinschaftsraum zeigen mir immer wieder, wie stark persönliche Hintergründe die Sicht auf die Welt prägen.
Diese Erfahrungen haben mich reflektierter gemacht. Ich habe gelernt, genauer hinzuschauen, Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu erkennen. Und ich habe verstanden, dass Lernen nicht nur in Büchern stattfindet, sondern vor allem im täglichen Austausch mit anderen Menschen.
Auch meine Arbeit im Marketingbereich eines Jugendinformationszentrums hat mir neue Perspektiven eröffnet. Zu meinen Aufgaben gehört es, Instagram-Posts zu erstellen, Marketingkampagnen für Veranstaltungen zu planen, bei Events zu fotografieren sowie Videos zu drehen und zu schneiden. Diese Tätigkeiten erfordern nicht nur Kreativität, sondern auch ein Verständnis dafür, welche Themen junge Menschen ansprechen und wie man Botschaften zielgerichtet vermittelt. Es geht nicht um sich wiederholende, leistungsorientierte Aufgaben, sondern um Planen, Reflektieren und das Entwickeln neuer Ideen.
Mir bleiben noch fünf Monate übrig und ich bin gespannt, was für Erfahrungen ich sammeln werde!
7 Schritte zum ESK-Freiwilligendienst
Schritt 1: sich informieren Schritt 2: Bewerbungsunterlagen erstellen und registrieren Die Projektsuche ist eröffnet! Schritt 3: Projektsuche und Bewerbung Tipp: Folge unserem WhatsApp-Kanal und erhalte regelmäßig Updates über neue ESK-Projekte. Schritt 4: Online-Gespräch Schritt 5: Bescheid geben Schritt 6: Vorbereitung mit Entsendeorganisation Schritt 7: Ins Ausland gehen!
Zwischen Seiten und Sprachen – Mein ESK-Projekt in Polen
Als sich mein Abschlussjahr in der Schule dem Ende näherte, war mir eines klar: Bevor ich zu studieren beginne, möchte ich unbedingt ein Gap Year machen. Mir war es dabei wichtig, diese Zeit sinnvoll zu nutzen, neue Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig etwas zurückzugeben. Genau deshalb habe ich mich für das ESK-Programm entschieden. Beim Durchstöbern […]
ESK-Freiwilligendienst (Individueller Einsatz)
Mit dem Freiwilligendienst des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) hilfst du im Sozial-, Kultur- oder Umweltbereich mit, entdeckst dabei ein anderes Land, schließt neue Bekanntschaften und lernst nebenbei eine Sprache – und das fast kostenlos. Was bedeutet ESK? Mit dem Freiwilligendienst im Rahmen des EU-Förderprogramms Europäisches Solidaritätskorps (kurz ESK) kannst du bei einem gemeinnützigen Projekt im Ausland […]
aktualisiert 03/2026
Hamza Hassan
Ich bin Hamza, 23 Jahre alt, Medizinstudent, ehrgeizig, diszipliniert und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Neben meinem Studium arbeite ich in verschiedenen Bereichen, unter anderem als deutschsprachiger Kundenbetreuer, und engagiere mich in internationalen Austauschprogrammen.