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Roman Odintsov_pexels

Tipps gegen Corona-Frust


Vierte Welle. Lockdown. Was kommt dann? Gerade in diesen Zeiten ist es herausfordernd, optimistisch zu bleiben. Wir geben dir 7 Tipps, um einen kühlen Kopf zu bewahren.

1. Du bist nicht alleine

Deine Sorgen und Ängste sind völlig normal. Viele Menschen sind aufgrund der aktuellen Situation beunruhigt oder frustriert. Lass deine Gefühle zu und rede mit deinen Vertrauenspersonen darüber. Tausche dich mit deinen Freund*innen aus, online, telefonisch, oder bei einem Spaziergang draußen an der frischen Luft aus. Ein netter Austausch entlastet, verbindet und lässt die Unsicherheit besser ertragen.

Du möchtest professionelle Unterstützung? Wende dich an eine Beratungsstelle:

Tipp:  Hier findest du weitere Beratungsstellen in Vorarlberg zu verschiedenen Themenbereichen.

2. Sei gut zu dir selbst

Hör in dich rein und überlege dir, was du dir Gutes tun könntest. Hier findest du einige Tipps, wie du dir Gutes tun kannst und auf was du achten solltest – vor allem wenn du schon körperliche Auswirkungen spürst (Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Lustlosigkeit etc.).

App-Tipp: Body2Brain mit Übungen für Entspannung und die richtige Energie im Alltag. Wähle einfach deine momentane Stimmung und Umgebung aus und eine passende Übung wird für dich vorgeschlagen.

3. Achtsamer Umgang mit Medien

Achte darauf, welche Medien du konsumierst und vor allem wie oft. Mach doch mal Pause von YouTube, Instagram, WhatsApp und Co. Es schwirren viele Gerüchte, unseriöse Analysen und schlicht erfundene Prognosen herum, die dich zusätzlich verunsichern und in ein Gedankenkarussell stürzen. Wie zum Beispiel zum Thema Impfen.

Impfen – ja oder nein?
Hast du dir schon eine Meinung gebildet, ob du dich gegen Covid-19 impfen lassen willst oder nicht? Unser Quiz hilft dir vielleicht bei der Entscheidungsfindung.

Tipp: Lass dich nicht von Fake News beirren, sondern informiere dich über zuverlässige Quellen.

4. Plane deinen Alltag

Neben Schule, Arbeit, Homeoffice und Co. ist es wichtig, dass du dir Zeiten festlegst, die du mit Dingen füllst, die dir gut tun.

Mit diesen Gratis-Tools bekommst du den Alltag in den Griff:

Außerdem kannst du Kalender-Apps auf deinem Gerät benützen. Auch einfache Old-School-Kalender und To-do-Listen auf Papier reichen für diesen Zweck.

Wenn du nicht weißt, wohin mit deiner Zeit und kreativ werden willst, gestalte doch einfach dein eigenes Bullet Journal.

5. Fokussiere dich auf Dinge, die du kontrollieren kannst

Alles rund um das Virus liegt außerhalb deines Kontrollbereichs. Wenn du dich ständig mit Dingen beschäftigst, die du nicht beeinflussen kannst, ist das frustrierend. Beschäftige dich stattdessen mit deinen persönlichen Zielen und Dingen, auf die du selbst einwirken kannst.

  • Neue Ziele: Lerne etwas Neues oder hake etwas ab, das du sonst immer rausschiebst – zum Beispiel eine Vision, ein Projekt in die Tat umsetzen. Das aha bietet dir dabei Unterstützungsmöglichkeiten.
  • 42 Ideen für sinnvolle (oder weniger sinnvolle) Beschäftigungen zu Hause findest du auf unserem Blog.
  • Engagiere dich bei aha plus: Vereine und Organisationen haben auch digitale Angebote für dich.

Vielleicht gibt es in deinem Jugendzentrum/Jugendtreff auch die Möglichkeit, virtuell an spannenden Angeboten teilzuhaben. Zusätzlich unterstützen dich die OJAs bei Fragen und Unsicherheiten bezüglich der aktuellen Entwicklungen.

Übersicht aller Jugendzentren und -treffs:

6. Beweg dich

Bewegung ist wichtig für deine körperliche UND seelische Gesundheit. Vor allem hilft sie, nicht total durchzudrehen. Und gerade beim Homeschooling oder Homeoffice ist es wichtig, auch Pausen zu machen. Versuche etwa 20 Minuten tägliche Bewegung in deinen Tag einzubauen. Hierfür findest du zig Angebote von Sportprogrammen, zum Beispiel auf YouTube, die du easy zuhause machen kannst.

Oder wie wäre es mal mit einer neuen Sportart, wie zum Beispiel Hula Hoop oder du probierst dich im Kopfstand aus?

Ideal ist es natürlich, diese Indoor-Trainings mit Einheiten an der frischen Luft, wie zum Beispiel Rollerbladen, Jogging oder Radfahren, zu ergänzen.

7. Denke positiv & hab Humor

Immer wieder hört und liest man, wie wichtig positives Denken für die Gesundheit ist. Positives Denken ist aber gerade in diesen Zeiten gar nicht so leicht. Zu oft trüben Sorgen und Ängste unseren Geist. Wie also positiv bleiben?

Überlege jeden Abend, bevor du ins Bett gehst, was an diesem Tag gut gelaufen ist und wofür du dankbar bist. Vielleicht ein gutes Gespräch, eine positive Nachricht, etwas, das gut geklappt hat. Schreibe diese drei positiven Sachen auf Zettelchen und wirf sie in ein großes Glas. So sammelst du lauter Glücksmomente, für die du dankbar bist. Man sagt wo Dankbarkeit ist, hat Angst keinen Platz. Warum? Weil unser Gehirn nur einen Gedanken nach dem anderen denken kann. 😉

Lachen ist die beste Medizin“ – das besagt schon eine alte Weisheit. Lachen vertreibt negative Gedanken und Gefühle. Nebenbei werden beim Lachen eine Menge Muskeln angestrengt und unser Immunsystem wird gestärkt.

Grund genug, um zum Beispiel mit einer neuen Comedy-Serie zu starten oder ein lustiges Buch oder Comic zu lesen. Stand-up-Comedy oder humorvolle Spiele eignen sich genauso. Aber vielleicht ist auch unter deinen Freund*innen oder deinen Familienmitgliedern eine Person, die du besonders lustig findest.

aha-Tipp: Kompakte Sammlung für Good Vibes

Gemeinsam mit dem ifs Jugendberatung Mühletor bieten wir einen Workshop zum Thema „Good Vibes für die Seele! Strategien zur Stressbewältigung“ an. Gerne kannst du hier in die gesammelten Tipps reinschauen.

aktualisiert 11/2021, aha@aha.or.at