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Eine Wiese auf der ein Volleyball, ein Basketball,, Badmintonschläger, ein Fußball, ein Tennisball, ein Golfball, ein Football, Fußballschuhe, ein Boxhandschuhe und eine Trillerpfeiffe liegen

Sport in Vorarlberg


Es lebe der Sport! Du willst dich bewegen, aktiv sein und dabei Spaß haben? Dann stöbere in unserer Auflistung von Vereinen und Sportarten und entdecke das Passende für dich.

Aikido

Aikido ist eine japanische Kampfkunst aus Techniken mit und ohne Waffen, in der vor allem Würfe und Hebel geübt werden, um Angriffe frei von Gewalt neutralisieren zu lernen.

Akrobatik

Unter Akrobatik versteht man allgemein körperliche Bewegungen, die hohe koordinative und konditionelle Anforderungen an den Ausübenden stellen. Dazu gehören beispielsweise Überschläge, Salti und komplizierte Sprünge bzw. statische Figuren wie menschliche Pyramiden.

American Football

American Football (kurz Football) ist eine aus den Vereinigten Staaten stammende Ballsportart.

Autogenes Training

Das autogene Training ist ein Verfahren zur konzentrativen Selbstentspannung. Ziel ist die Entspannung von innen her, ohne äußeres Zutun und ohne äußere Unterstützung.

Badminton

Ballett

Basketball

Bauchtanz

Bauchtanz wird auch Orientalischer Tanz genannt und ist ein Tanz, der in speziellen Kostümen zu orientalischer Musik ausgeführt wird.
 

Billard/Snooker

Billard und Snooker spielen kannst du nicht nur in der Freizeit. Es gibt auch Vereine, wo du Billard und Snooker als sportliche Disziplin spielen kannst.

Bogenschießen

Boxen

Breakdance/Hip Hop

Breakdance ist eine ursprünglich auf der Straße ausgeübte Tanzform und Teil der Hip-Hop-Bewegung im New York der 1970er Jahre. Getanzt wird zu Pop, Funk oder Hip-Hop.

Tipp: Frag doch bei der Offenen Jugendarbeit in deiner Nähe nach, manchmal werden dort auch Kurse abgehalten.

Bregenz

Dornbirn

Feldkirch

Capoeira

Capoeira kommt aus Brasilien und ist eine Mischung aus Kampfsport, Musik und Tanz. Es setzt sich aus blitzschnellen Angriffsbewegungen, Ausweichmanövern, rasanten Sprüngen und schnellen Kicks zusammen.

Dart

Dart ist schon längst kein reiner Hobbysport mehr. Der Präzisionssport wird weltweit auch in Vereinen ausgeübt.

Eis- und Stockschießen

Eisstocksport bzw. Stocksport ist eine Sportart, die v. a. im Alpenraum verbreitet und dem Curling ähnlich ist.

Eishockey

Eislaufen

Escrima

Escrima heißt die faszinierende Stockkampfkunst mit philippinischem Ursprung. Raffinierte Techniken und taktische Manöver werden mit kraftvollen, eleganten Bewegungen ausgeführt.

Fallschirmspringen

Faustball

Fechten

Fischen/Angeln

Fitness-Center

Flagfootball

Flag Football (oder kurz Flag) ist eine Variante des American Football. Deswegen sind die Regeln nahezu gleich. Ein wichtiger Unterschied: Körperkontakt ist nicht erlaubt.

Flamenco

Flamenco ist ein aus Andalusien stammender Tanz.

Flugsport

Fußball

Golf

Handball

Bregenz

Dornbirn

Feldkirch

Hula Hoop

Beim Hula Hoop Dance oder Fitness bewegst du dich mit einem Reifen. Dabei kreist der Hoop-Reifen immer um deinen Körper.

Jazzdance

Jazztanz ist eine Form des zeitgenössischen Tanzes bzw. zeitgenössischen Gesellschafts- und Kunsttanzes.

Judo

Judo ist eine japanische Kampfsportart, bei der man versucht, den Gegner mit besonderen Griffen abzuwehren und zu Boden zu werfen.

Karate

Karate ist eine Kampfsportart. Es werden Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken statt Waffen zum Kampf verwendet.

Kegeln/Bowlen

Kegeln und Bowlen kannst du nicht nur in der Freizeit. Es gibt auch Vereine, wo du Kegeln und Bowlen als sportliche Disziplin spielen kannst.
 

Kickboxen

Klettern

Kung Fu

Kung Fu ist einer von vielen verschiedenen chinesischen Kampfkunststilen. Es ist eine Kampfkunst, die nicht nur der Selbstverteidigung dient, sondern auch der Gesundheit, Meditation und Fitness.

Leichtathletik

Line-Dance

Longboarden

Ein Longboard ist eine spezielle Art von Skateboard. Es ist länger, hat größere Rollen und einen weiteren Achsabstand. Dadurch sind eine höhere Geschwindigkeit und verschiedene Fahrstile (Downhill, Freeride, Cruisen…) möglich.

Minigolf

Minigolf (auch Bahnengolf) ist die kleinere Variante des Golfsports.

Motorsport

Der Motorsport umfasst alle Sportarten, die das möglichst schnelle und auch geschickte Fahren mit motorgetriebenen Fahrzeugen zum Ziel haben. Hauptsächlich umfasst das Autos, Motorräder und das Kart.

Paragleiten

Paragleiten ist eine Luftsportart, bei der ein Pilot in einem Gleitschirm sitzt und mit Hilfe von verschiedenen Leinen den Schirm durch die Luft steuert.

Paintball

Beim Paintball spielen zwei Teams gegeneinander. Jeder hat ein „Markiergerät“, das Farbkugeln schießt, um die GegenerInnen zu „markieren“ und somit aus dem Spiel auszuschließen.

Radsport

Der Radsport umfasst alle sportlichen Aktivitäten, die mit dem Fahrrad ausgeübt werden: BMX, Kunstradfahren, Mountainbike, Radball, Radmarathon, Straßenradrennsport …

Reiten

Beim Reiten bewegt sich der Mensch auf dem Rücken von Pferden fort. Eine vielseitige Freizeitgestaltung, bei der es verschiedene Pferdesportarten gibt: Geländereiten, Dressurreiten, Springreiten, Voltigieren, Westernreiten …

Ringen

Rock ’n‘ Roll Tanz

Der Rock ’n‘ Roll hat seinen Ursprung in den USA und ist ein akrobatischer Turnier- und Schautanz, der zu zweit getanzt wird.

Rodeln

Rollhockey

Rudern

Beim Rudern sitzen, je nach Ruderboot, unterschiedlich viele Leute in einem Boot und fahren übers Wasser. Das Boot wird durch die gemeinsame „Ruderkraft“ des Teams bewegt.

Rugby

Rugby ist eine Ballsportart und kommt ursprünglich aus England. Ziel ist es, den Ball über eine Linie ins gegnerische Feld zu befördern und dabei mehr Punkte zu sammeln als die Gegner. Vereinfacht wird der Sport oft als Mischung aus Fuß- und Handball beschrieben.

Schach

Schießsport

Schießsport ist der sportliche Umgang mit Bogen- oder Schusswaffen. Sportliches Schießen bedeutet Schießen nach bestimmten Regeln, die Waffe wird also als Sportgerät verwendet.

Skifahren

Schwimmen

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten. Es gibt jede Menge verschiedener Schwimmstile: Brust-, Rücken-, Kraul- oder Delphinschwimmen.

Schneeschuhwandern

Segeln

Skateboard

Snowboard

Softball

Softball ist ein beliebter Freizeitsport in den USA und eine Variante von Baseball, mit sehr ähnlichen Spielregeln.

Sport für Menschen mit Behinderung

Behindertensport bezeichnet jeden Sport, der von Menschen mit einer Behinderungen ausgeübt wird. Man kann dabei zwischen Breitensport (Freizeitsport) und Leistungssport (Ziel ist der Wettkampf) unterscheiden.

Squash

Beim Squash schmettern zwei Spieler abwechselnd einen Ball mit Squashschlägern an die Frontwand einer Halle. Ziel ist es, den Ball so zu schlagen, dass der/die GegnerIn ihn nicht mehr erreichen kann, bevor er ein zweites Mal auf den Boden aufkommt.

Surfen/Stand Up Paddling

Taekwondo

Taekwondo (auch Tae-Kwon-Do) ist eine Kampfsportart aus Korea, bei der man sich ohne Waffen verteidigt. Die drei Silben stehen für Fußtechnik (Tae), Handtechnik (Kwon) und die Kunst oder der Weg (Do). Beim Taekwondo kämpft man mit Händen, Füßen und Taktik.

Tango

Der Tango kommt ursprünglich aus Argentinien & Uruguay und ist ein Paartanz. Der Tango wird meist als „feuriger“ und „leidenschaftlicher“ Tanz charakterisiert.
 

Tanzschulen und -studios in Vorarlberg

 
 

Tauchen

Tennis

Tischtennis

Triathlon

Triathlon setzt sich aus drei Ausdauersportarten zusammen: Schwimmen, Laufen und Radfahren.

Turnen

Zum Turnen gehören die klassischen Disziplinen wie Geräteturnen, Bodenturnen und Trampolinturnen, aber auch rhythmische Gymnastik, Akrobatik oder Seilspringen.

Turniertanz

Beim Turniertanz wird in einem Wettkampf getanzt. Dabei tanzen die Paare unterschiedlichste Gesellschaftstänze wie Walzer, Samba, Cha Cha … und werden von Schiedsrichtern bewertet.

Unihockey

Unihockey, auch Floorball genannt, ist eine Hallensportart und sehr ähnlich wie Eishockey.

Volleyball

Wasserball

Wasserski/Wakeboard

Wing Tsun

Wing Tsun ist ein chinesischer Kampfkunststil, bei dem es darum geht, die Kraft eines Angreifers mit Köpfchen gegen ihn selbst zu wenden.

Yoga

Yoga ist der Überbegriff für viele verschiedene körperliche und geistige Übungen. Die Wurzeln des Yoga liegen in Indien und umfassen Körperhaltungen, Atemübungen und Meditationen.

Zumba

Zumba ist ein lateinamerikanisch inspiriertes Tanz-Fitness-Programm.
 
Du hast noch einen Tipp für unsere Liste?
Dann schreib uns eine Mail unter aha@aha.or.at
 
aktualisiert 05/2018

Jugendliche die ein Selfie von sich als Beifahrerin macht und lacht.

Führerschein


Mit einem Führerschein bzw. einem eigenen Fahrzeug bist du selbstständiger und kannst die mobile Freiheit genießen. Hol dir hier hilfreiche Infos zum Auto-, Moped- oder Motorradführerschein und jetzt NEU auch wichtige Tipps für den Autokauf.

Autoführerschein

Voraussetzungen

  • Du kannst die Ausbildung zum „B“-Führerschein (Autoführerschein) frühestens mit 17,5 Jahren beginnen. Die Theorieprüfung kannst du schon vor dem 18. Geburtstag machen.
  • Wenn du den „L-17“-Führerschein machst, darfst du ab deinem 17. Geburtstag alleine fahren.
  • Für den Autoführerschein musst du Unterrichtsstunden in einer Fahrschule besuchen. Dort musst du auch eine praktische und theoretische Prüfung schaffen.
  • Du musst ein ärztliches Gutachten bringen. Das ist eine Bestätigung deiner körperlichen und geistigen Reife. Deine Fahrschule wird dir gerne sagen, welche Ärzte/Ärztinnen in deinem Bezirk diese Untersuchung mit dir machen können.
  • Du musst auch einen Erste-Hilfe-Kurs (mindestens sechs Stunden) machen. Manche Fahrschulen bieten Kurse direkt in der Fahrschule an.
    Weitere Kursanbieter in Vorarlberg: Österreichisches Rotes Kreuz (auch als E-Learning möglich), Arbeiter-Samariter-Bund Feldkirch.

Anmeldung

Bevor du mit deiner Ausbildung beginnen kannst, musst du dich bei einer Fahrschule deiner Wahl anmelden. Dafür brauchst du einen amtlichen Lichtbildausweis (zum Beispiel Reisepass, Personalausweis). Das ärztliche Gutachten und dein Passfoto kannst du gleich bei der Anmeldung mitbringen. Informiere dich bei deiner Fahrschule, was du sonst noch brauchst.

Eine Übersicht über Fahrschulen in deiner Nähe und in ganz Österreich findest du hier.

„L-17“-Führerschein

Beim „L-17“-Führerschein kannst du den Autoführerschein schon an deinem 17. Geburtstag bekommen. Der „L-17“-Führerschein wird auch „Vorgezogene Lenkberechtigung der Klasse B“ genannt. Mit der Ausbildung kannst du mit 15,5 Jahren beginnen. Einen Teil der Ausbildung musst du in der Fahrschule machen. Den anderen Teil kannst du mit einer berechtigten Begleitperson (zum Beispiel Eltern, Verwandte) in Form von Übungsfahrten mit der „L-Tafel“ außerhalb der Fahrschule machen. Dazu muss die Begleitperson eine Bewilligung bei der Führerscheinbehörde beantragen und einige Voraussetzungen erfüllen.

Fahrausbildung 

  • Für die Theorie des Autoführerscheins müssen insgesamt 32 Unterrichtseinheiten (jeweils 50 Minuten) besucht werden.
  • Du musst für die praktische Ausbildung 18 Fahrstunden machen. Die Fahrstunden enthalten:
    • Üben auf einem Übungsplatz
    • Erklärung des Autos
    • Fahren im Ortsgebiet mit starkem Verkehr
    • Fahren im Schnellverkehr (zum Beispiel auf der Autobahn)
    • Fahren bei Nacht
  • Wenn du mehr Fahrpraxis möchtest, kannst du zusätzliche Übungsfahrten mit der „L-Tafel“ machen. Deine Fahrschule informiert dich, was du dafür brauchst.

Fahrprüfung 

Die praktische Fahrprüfung kannst du frühestens an deinem 18. Geburtstag machen (bei „L-17“ an deinem 17. Geburtstag). Die Theorieprüfung besteht aus zwei Teilen. Die Prüfung findet am Computer der Fahrschule unter Aufsicht der Behörde statt. Bei der Prüfung müssen die richtigen Antworten angekreuzt werden (Multiple-Choice-System).
Zur Praxisprüfung kannst du erst antreten, wenn du den theoretischen Teil geschafft hast. Die Praxisprüfung besteht aus theoretischen Fragen zum Fahrzeug, Übungen auf einem Übungsplatz und Fahren im Straßenverkehr.

Probeführerschein

Wenn du deinen Autoführerschein geschafft hast, bist du in den ersten drei Jahren in der Probezeit. Beim „L-17“-Führerschein dauert die Probezeit mindestens bis zum 21. Geburtstag.

Mehrphasenausbildung

Nach der Führerscheinprüfung müssen drei Fortbildungen besucht werden:

  • Erste Perfektionsfahrt: innerhalb von zwei bis vier Monaten nach der bestandenen Praxisprüfung
  • Fahrsicherheitstraining mit verkehrspsychologischem Teil: drei bis neun Monate nach der bestandenen Praxisprüfung
  • Zweite Perfektionsfahrt: sechs bis 12 Monate nach der bestandenen Praxisprüfung

Bei dem „L-17“-Führerschein musst du nur das Fahrsicherheitstraining mit verkehrspsychologischem Teil und eine Perfektionsfahrt machen.

Achtung: Wenn du die Mehrphasenausbildung nicht rechtzeitig beendest, kann sich deine Probezeit verlängern. Im schlimmsten Fall kann dir sogar der Führerschein genommen werden. In bestimmten Fällen gibt es Ausnahmen: zum Beispiel schwere Erkrankung oder Schwangerschaft.

Kosten

Derzeit kostet ein „Basispaket“ für den Autoführerschein in Vorarlberg rund 1.600 Euro. Der „L-17“-Führerschein ist ein wenig teurer. Zu den Kosten vom „Basispaket“ kommen hinzu:

  • Kosten für extra Fahrstunden
  • Gebühr für die Führerschein-Ausstellung
  • Kosten für das ärztliche Gutachten
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Kosten für die zweite Ausbildungsphase

Somit kann man durchschnittlich mit einem Gesamtpreis ab rund 2.100 Euro rechnen.

Tipp: Schau dir alle Kosten möglichst genau an! Frag bei unterschiedlichen Fahrschulen in deiner Nähe nach den aktuellen Preisen, so kannst du gut vergleichen.

Ermäßigungen mit der aha card

Mopedführerschein

Mit einem Mopedführerschein („Klasse AM“) darfst du ab 15 Jahren ein Moped fahren.

Hinweis: Die Ausbildung zum Mopedführerschein kannst du frühestens zwei Monate vor deinem 15. Geburtstag beginnen. Wenn du unter 16 Jahre bist, benötigst du zusätzlich eine schriftliche Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.

Zuerst musst du dich bei einer Fahrschule mit einem amtlichen Lichtbildausweis (zum Beispiel Reisepass, Personalausweis) und Passfoto zum Mopedführerschein-Kurs anmelden. Um den Kurs abzuschließen, musst du dir die Lernunterlagen als Buch oder Online-Dokument besorgen und am Ende eine theoretische Prüfung bestehen.

Voraussetzungen und Ausbildung

  • Mindestalter: 15 Jahre
  • Theoriekurs über sechs Unterrichtseinheiten plus Theorieprüfung
  • Praxiskurs über sechs Unterrichtseinheiten am Übungsplatz und zwei Unterrichtseinheiten im öffentlichen Verkehr
  • Der/die Fahrlehrerin entscheidet, ob du gut und sicher fahren kannst.
  • schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten, wenn du noch nicht 16 Jahre alt bist
  • ärztliches Gutachten, wenn du 20 Jahre oder älter bist

Folgendes musst du zur Fahrschule mitbringen

  • amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass oder Personalausweis)
  • Passfoto
  • schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten (unter 16-Jährige)
  • ärztliches Gutachten vom Amtsarzt (ab 20 Jahren)

Kosten

Die Preise sind von Fahrschule zu Fahrschule sehr verschieden. Entweder kannst du die sechs praktischen Unterrichtseinheiten direkt bei der Fahrschule ablegen, oder du gehst zum Driving Camp Fahrsicherheitszentrum. Informiere dich bei der Fahrschule, wieviel du für den Theoriekurs und die Prüfung sowie die acht Fahrstunden zahlen musst.

Ermäßigungen mit der aha card

Motorradführerschein

Viele machen den Motorradführerschein gleich gemeinsam mit dem Autoführerschein – du kannst den Motorradführerschein aber auch einzeln machen.
Es gibt nicht „den einen“ Motorradführerschein, sondern viele Unterkategorien (Motorradklassen). Diese Motorradklassen unterscheiden sich je nach Größe und Motorleistung. Für die jeweiligen Motorradklassen gelten auch unterschiedliche Mindestalter. Informiere dich bei einer Fahrschule oder unter www.oesterreich.gv.at.

Gut zu wissen: Im sogenannten „Stufenmodell“ der Motorradklassen kann man mit wenig Aufwand in eine höhere Klasse aufsteigen. Erkundige dich am besten bei deiner Fahrschule.

Kurs und Fahrpraxis

Um den  Motorradführerschein zu bekommen, brauchst du:

  • 20 Unterrichtseinheiten Basisunterricht
  • sechs Unterrichtseinheiten in der jeweiligen Motorradklasse
  • Erste-Hilfe-Kurs (sechs Stunden)
  • 14 Fahrstunden mit einem/einer FahrlehrerIn der Fahrschule, davon mindestens zehn Stunden auf Straßen mit öffentlichem Verkehr

Tipp: Wenn du gleichzeitig den Führerschein B (Autoführerschein) machst, musst du den allgemeinen Teil (= Basisunterricht) nur einmal machen!

Prüfung

Die Fahrprüfung besteht aus einer Theorieprüfung und einer Praxisprüfung mit einem/einer PrüferIn, die du beide schaffen musst. Die Praxisprüfung kannst du erst machen, wenn du den theoretischen Teil geschafft hast. Die Praxisprüfung besteht aus einem Teil mit theoretischen Fragen zum Fahrzeug, Übungen auf einem Übungsplatz und Fahren im Straßenverkehr.

Achtung: Du musst die Prüfung spätestens 18 Monate nach dem Abschluss der Ausbildung machen, sonst musst du die ganze Ausbildung wiederholen!

Probeführerschein

Wenn du deinen Motorradführerschein geschafft hast, bist du in den ersten drei Jahren in der Probezeit.

Zweite Ausbildungsphase

Wie beim Autoführerschein gibt es auch beim Motorradführerschein einen zweiten Teil der Ausbildung. Diesen zweiten Teil musst du nach Erhalt des Führerscheins noch machen:

  • eintägiges Fahrsicherheitstraining mit verkehrspsychologischem Gruppengespräch: zwei bis 12 Monate nach der bestandenen Praxisprüfung
  • Perfektionsfahrt: vier bis 14 Monate nach der bestandenen Praxisprüfung

Kosten

Weil es nicht „den einen“ Motorradführerschein gibt, sondern viele Unterkategorien und der Motorradführerschein oft gleichzeitig mit dem Autoführerschein gemacht wird, sind die Preise sehr unterschiedlich. Informiere dich über mögliche Preispakete bei der Fahrschule.

Ermäßigungen mit der aha card

Passende Fahrschule

Hier ein paar Tipps, damit du die passende Fahrschule für dich findest:

  • Nicht nur der Preis ist bei der Auswahl der Fahrschule wichtig, sondern auch die Hilfsbereitschaft der MitarbeiterInnen. Schau vorher bei der Fahrschule vorbei und informiere dich. Bekommst du ausführliche und freundliche Auskunft? Geht man auf dich und deine Fragen ein? Eine angenehme Stimmung während deiner Ausbildung ist sehr wichtig.
  • Achte auf eine eindeutige Preisauskunft. Zum Beispiel: Wie viel kostet eine zusätzliche Fahrstunde? Wie viel kostet eine Prüfungswiederholung Theorie/Praxis? Musst du nach einer bestimmten Zeit, wenn du mit der Ausbildung noch nicht fertig bist, eine zusätzliche Gebühr zahlen?
  • Gibt es Wartezeiten auf Fahrstunden/Prüfungstermine?
  • Kannst du dir die Uhrzeiten für deine Fahrstunden selber aussuchen?

Versicherung

Eine Haftpflichtversicherung für das Auto-, Moped- und Motorradfahren ist vom Gesetz her verpflichtend.

Du kannst diese Versicherung bei einem Versicherungsunternehmen deiner Wahl abschließen. Sie schützt dich und andere beteiligte Personen bei einem Unfall vor Kosten, da in einem solchen Fall ganz schnell einmal viele Tausend Euro zusammenkommen! Wenn du möchtest, kannst du dich zusätzlich privat „Kasko- oder Vollkasko“ versichern. Das kostet zwar extra, aber es sind mehr Schadensfälle abgedeckt, zum Beispiel Schäden an den Scheiben, Katastrophenschäden, Hagelschäden und so weiter.

Mehr Infos dazu findest du unter oesterreich.gv.at.

Fahren im Ausland

Der Internationale Führerschein ist ein offizielles Zusatzdokument zu deinem „normalen“ Führerschein und gilt nur in Verbindung mit diesem. Der Internationale Führerschein ist in mehreren Sprachen geschrieben und soll so die Kommunikation bei Polizeikontrollen erleichtern. Er gilt ein Jahr ab Ausstellung, ist beim ÖAMTC oder ARBÖ erhältlich und kostet ca. 21,60 Euro für Nicht-Mitglieder (Stand: 2019).

Mit dem „L-17“-Führerschein darfst du übrigens nur in Österreich, Deutschland, Dänemark, Großbritannien und Nordirland Auto fahren. Erst ab dem 18. Geburtstag darfst du dann überall fahren.

Führerschein weg …

Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zählt zu den schwersten Verkehrssünden. Aber es gibt auch andere Gründe für Geldstrafen oder Führerscheinentzug. Ebenfalls verboten sind zum Beispiel: telefonieren während dem Autofahren, SMS schreiben, Fotos verschicken und im Internet surfen. Das gilt, wenn du mit dem Auto unterwegs bist, aber auch mit dem Moped, Motorrad oder Fahrrad.

Bist du noch in der Probezeit und begehst eine schwere Verkehrssünde wird deine Probezeit um ein Jahr verlängert. Außerdem musst du eine Nachschulung besuchen, die du auch selbst bezahlen musst.

… und wenn´s doch passiert ist: Nachschulungskurse und Infos

Gut zu wissen: Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss mit dem Fahrrad fährt, riskiert ebenfalls den Führerschein für Auto, Moped und Motorrad zu verlieren!

Was du bei einem Unfall tun solltest

  • Stehen bleiben – ansonsten kannst du wegen „Fahrerflucht“ angezeigt werden und bekommst eine Geldstrafe!
  • Polizei (Tel.: 133) rufen (bei einem Unfall mit Verletzten MUSS die Polizei informiert werden); Wenn jemand verletzt wurde, zuerst die Rettung (Tel.: 144), dann erst die Polizei rufen.
  • Unfallstelle absichern – das heißt: Warnweste anziehen, Warndreieck aufstellen und das Warnblinklicht einschalten – und Verletzten helfen!
  • Tausche deine Daten mit den anderen am Unfall beteiligten Personen aus. Schreib dir Name, Adresse, Versicherung, Autokennzeichen und Telefonnummer auf! Es gibt auch einen schon vorgeschriebenen „Europäischen Unfallbericht“, den du nur noch ausfüllen musst.
  • Suche dir Personen, die den Unfall gesehen haben, und lass dir ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) geben!
  • Unfall dokumentieren: Mache Fotos vom Unfallort und von allen beteiligten Personen aus verschiedenen Blickwinkeln!
  • Informiere so bald wie möglich deine Versicherung über den Unfall!

Körperliche Beeinträchtigung

Du kannst deinen Führerschein auch bei einer körperlichen Beeinträchtigung machen, allerdings kommt es darauf an, wie stark deine Beeinträchtigung ist. Darüber entscheidet eine Amtsärztin oder ein Amtsarzt gemeinsam mit einem/einer Technikerin. Es wird geprüft, ob eine Zusatzeinrichtung für das Lenken möglich beziehungsweise nötig ist (zum Beispiel ein speziell angepasster Sitz oder ein extra angefertigtes Lenkrad). Diese Zusatzeinrichtung muss natürlich auch schon im Fahrschulfahrzeug gegeben sein. Möglicherweise wird auch entschieden, dass du einen Führerschein nur mit Einschränkung bekommst. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass du dich jedes Jahr medizinisch untersuchen lassen musst, damit der Führerschein gültig bleibt.

 

Quelle: akzente Jugendinfo

Mein erstes Auto

Es ist ein großer Schritt in die Selbstständigkeit – ein eigenes Auto!
Doch auf was muss ich beim Kauf besonders achten? Wo finde ich mein erstes Auto? Und was kostet das alles eigentlich?

Neu oder gebraucht?

Die erste Frage, die du dir beim Autokauf stellen musst, ist: Kaufe ich mir ein neues Auto oder ein gebrauchtes? Das hängt natürlich auch immer davon ab, wie viel Geld du zur Verfügung hast. Wir haben dir ein paar Vor- und Nachteile aufgelistet, um dir die Entscheidung leichter zu machen.

Neues Auto:

+ Du kannst dir die Ausstattung selbst aussuchen.
+ Das Auto ist technisch auf dem neuesten Stand.
+ Du hast eine längere Garantie. Das bedeutet, während dieser Zeit zahlt der/die HändlerIn/HerstellerIn mindestens einen Teil der Reparatur, wenn Mängel auftreten.
– Es ist meistens ziemlich teuer.
– Ein neues Auto verliert in den ersten Jahren viel an Wert. Wenn du es nach kurzer Zeit wieder verkaufen willst oder musst, bekommst du dafür also deutlich weniger, als du anfangs dafür gezahlt hast.
– Das Auto muss oft erst bestellt werden, vor allem wenn du spezielle Ausstattungswünsche hast. Die Lieferung kann einige Zeit dauern.

Beim ÖAMTC gibt es Tipps für den Neuwagenkauf!

Gebrauchtes Auto:

+ Es ist deutlich günstiger. Da die Autos am Anfang sehr schnell viel an Wert verlieren, bekommt man ein „junges“ gebrauchtes Auto bereits sehr viel günstiger und dennoch in einem sehr guten Zustand.
+ Das Auto ist gleich verfügbar.
+ Der Wertverlust ist nicht so groß wie bei einem Neuwagen.
– Die Ausstattung kann nicht selbst ausgesucht werden.
– Du hast keine Garantie, Gewährleistung bekommst du meist nur, wenn du das Auto von einem/einer HändlerIn kaufst – mehr Infos dazu hier.
– Du musst mit Reparaturen rechnen.

Was du beim Autokauf beachten solltest:

  • nie allein zum Autokauf gehen – vier Augen sehen mehr als zwei
  • das Auto genau ansehen und nicht überstürzt kaufen
  • alle Papiere prüfen (Zulassung, Serviceheft, etc.)
  • prüfen, ob das Auto vorgeführt wurde
  • eine Probefahrt machen
  • um sicherzugehen: einen Ankaufstest machen (z.B. beim ÖAMTC). Der Test gibt an, wie viel der Wagen ungefähr noch wert ist.

Eine Checkliste vom ÖAMTC gibt es hier.

Wo suche ich nach Autos?

Im Internet:

Bei einem Autohändler: 

Suche auf www.herold.at nach Autohändlern in deiner Gegend.

Privatkauf:

Sieh dich bei dir in der Nähe um. Oft stehen gebrauchte Autos am Straßenrand mit einem Hinweis-Zettel, dass das Auto zu verkaufen ist. Bei einem Privatkauf ist ein schriftlicher Vertrag besonders wichtig. Einen Entwurf für einen solchen Vertrag bekommst du beim ÖAMTC.

Achtung: Wichtig ist außerdem bei einem Privatkauf, dass du einen Ankaufstest machst – egal wie gut du die Person kennst, die das Auto verkauft. Es ist wichtig zu wissen, wie viel das Auto überhaupt noch wert ist, bevor du einem fixen Preis zustimmst.

Leasing, Kredit oder bar – Wie zahle ich mein Auto?

Leasing:

Wenn du ein Auto „least“, bezahlst du nicht sofort den vollen Kaufpreis. Du zahlst monatlich in sogenannten Raten. Während der Leasing-Vertrag läuft, bleibt das Auto im Besitz des Händlers. Du mietest das Auto also nur. Damit das Auto dir gehört, musst du am Ende der Leasingdauer noch einen bestimmten Restbetrag bezahlen. Es gibt verschiedene Leasingmodelle. Informiere dich vorher gut, welches das richtige Modell für dich ist.

+ Du musst nicht alles auf einmal zahlen.
+ Du kannst nach kurzer Zeit bereits auf ein neueres Automodell umsteigen.
– Im Endeffekt ist ein Leasing meist teurer als ein sofortiger Kauf, da du auch Zinsen zahlen musst.
– Du musst eventuell auch Nachzahlungen leisten.
– Das Auto ist während der Leasingdauer nicht dein Eigentum.

Kredit:

Du kannst bei einer Bank um einen Kredit ansuchen, wenn du das Geld für ein eigenes Auto nicht auf der Seite hast. Die Bank leiht dir das benötigte Geld. Du musst aber nicht nur das geliehene Geld zurückzahlen, sondern auch Zinsen. Wichtig ist auch, dass die Laufzeit des Kredits (also die Zeit bis du deinen Kredit abgezahlt hast) nicht länger sein sollte, als die Lebensdauer des Autos. Eine zehnjährige Laufzeit für ein gebrauchtes Auto ist wenig sinnvoll, da du dann eventuell ein Auto abbezahlen musst, das du nicht mehr hast und zusätzlich ein neues Auto kaufen musst.

+ Du musst nicht alles auf einmal zahlen.
+ Das Auto gehört sofort dir.
– Es ist teurer als ein Barkauf, da du auch hier Zinsen zahlen musst.
– Es besteht die Gefahr, dass man den Kredit fertigzahlen muss, wenn man das Auto nicht mehr hat.

Wichtig: Vergleiche die Angebote von verschiedenen Kreditgebern!

Bar:

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich auch, dass du das Auto direkt bar – also mit deinem eigenen Geld – bezahlst.

+ Das Auto gehört sofort dir.
+ Du musst keine monatlichen Zahlungen leisten.
+ Du kannst oft gute Rabatte heraushandeln.
– Du verlierst zu einem Zeitpunkt viel Geld auf einmal.

Welche Kosten fallen an?

Einmalige Kosten:

  • Kaufpreis (wenn du das Auto mit deinem eigenen Geld sofort bezahlst)
  • Kosten für die Anmeldung des Autos – mehr Infos hier.

Monatliche Kosten:

  • eventuell Leasingraten oder Kreditzahlungen
  • Parkplatz- bzw. Garagenmiete
  • Versicherung
    • KFZ Haftpflichtversicherung: diese Versicherung ist – wie der Name schon sagt – gesetzlich verpflichtend. Die Versicherung deckt Schäden, die du mit deinem versicherten Auto anderen zufügst (gilt nicht für Schäden an deinem eigenen Auto)
    • Kasko-Versicherung: diese versichert Schäden an deinem eigenen Auto. Man unterscheidet zwischen Teil- und  Vollkasko-Versicherungen. Der Unterschied liegt darin, dass bei der Vollkasko-Versicherung mehr Schäden versichert sind – erkundige dich am besten bei deiner/deinem VersicherungsberaterIn, über die Details. Die Kasko-Versicherung ist nicht verpflichtend.
    • Insassen-Unfallversicherung: das ist eine Sonderform der Unfallversicherung und versichert die Fahrgäste, die bei dir mitfahren. Auch diese Versicherung ist freiwillig.
      Genauere Infos zu Versicherungen findest du auch hier.

Kosten, die immer wieder anfallen: 

  • Kosten für den Autoputz
  • Tanken
  • Parktickets
  • Autobahnvignette(n)
  • Reparaturen
  • Kosten für Scheibenwischwasser und Frostschutzmittel – besonders im Winter
  • neue Reifen
  • Kosten für den Service
    • Du solltest dein Auto in regelmäßigen Abständen in einer Werkstatt zum Service bringen. Beim Service wird der Zustand des Autos überprüft und beispielsweise das Öl gewechselt. Ein regelmäßiger Service soll mögliche Schäden frühzeitig erkennen. So kann auch so manche teure Reparatur verhindert werden.
  • Kosten für das Pickerl
    • Einmal im Jahr musst du dein Auto in einer Werkstatt „vorführen lassen“. Dabei wird das Auto auf seine Sicherheit überprüft. Die gefundenen schweren Mängel müssen behoben werden, damit du wieder ein Pickerl bekommst und weiter damit fahren darfst. Genauere Infos dazu findest du auch auf www.oesterreich.gv.at.

 

aktualisiert 09/2019, aha.bludenz@aha.or.at

Paragrafen auf den Boden gemalt

Jugendschutz und Recht


Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen. Um deine Rechte einfordern zu können und umgekehrt auch zu wissen, welche Pflichten du hast, musst du sie kennen. Lies weiter und mach dich schlau zum Thema Jugendschutz in Vorarlberg & Österreich sowie im Ausland.

Das Vorarlberger Kinder- und Jugendgesetz

Das Vorarlberger Kinder- und Jugendgesetz regelt die Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Im Jugendschutzgesetz wird zum Beispiel festgelegt, wie lange du ausgehen darfst, ab wann du welche alkoholischen Getränke trinken darfst und vieles mehr. Das Kinder- und Jugendgesetz gibt deinen Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und dir einen rechtlichen Rahmen vor. Innerhalb dieses Rahmens könnt ihr konkrete Vereinbarungen aushandeln. Hier die wichtigsten Punkte für dein Alter, die ab 1. Jänner 2019 neu in Kraft getreten sind:

Bis 14 Jahre

Ausgehzeiten/Aufenthalt an öffentlichen Plätzen (z. B. Kino, Disco, Marktplatz etc.):

  • Keine Beschränkung in Begleitung einer Aufsichtsperson oder wenn ein triftiger Grund vorliegt (z. B. Aufsuchen einer Ambulanz, Zugverspätung). Der Heimweg muss mit eingerechnet werden und ist kein triftiger Grund. Die Erziehungsberechtigten können jedoch bei allen Altersgruppen die Ausgehzeiten bestimmen. Diese dürfen den gesetzlichen Rahmen jedoch nicht überschreiten.
  • erlaubt von 5 bis 23 Uhr

Alkohol (Erwerb, Besitz und Konsum):

  • verboten

Tabak, E-Zigaretten* E-Shishas* (Erwerb, Besitz und Konsum):
*auch ohne Tabak

  • verboten

Autostopp:

  • verboten, wenn der/die LenkerIn nicht persönlich bekannt ist

Medien (z. B. Zeitschriften & DVDs), Gegenstände (z. B. Softguns) & Dienstleistungen, die Gewalt verherrlichen, Menschen diskriminieren und Pornographie zeigen:

  • verboten

14 und 15 Jahre

Ausgehzeiten/Aufenthalt an öffentlichen Plätzen (z. B. Kino, Disco, Marktplatz etc.):

  • Keine Beschränkung in Begleitung einer Aufsichtsperson oder wenn ein triftiger Grund vorliegt (z. B. Aufsuchen einer Ambulanz, Zugverspätung). Der Heimweg muss mit eingerechnet werden und ist kein triftiger Grund. Die Erziehungsberechtigten können jedoch bei allen Altersgruppen die Ausgehzeiten bestimmen. Diese dürfen den gesetzlichen Rahmen jedoch nicht überschreiten.
  • erlaubt von 5 bis 1 Uhr

Alkohol (Erwerb, Besitz und Konsum):

  • verboten

Tabak, E-Zigaretten* E-Shishas* (Erwerb, Besitz und Konsum):
*auch ohne Tabak

  • verboten

Autostopp:

  • erlaubt

Medien (z. B. Zeitschriften & DVDs), Gegenstände (z. B. Softguns) & Dienstleistungen, die Gewalt verherrlichen, Menschen diskriminieren und Pornographie zeigen:

  • verboten

16 und 17 Jahre

Ausgehzeiten/Aufenthalt an öffentlichen Plätzen (z. B. Kino, Disco, Marktplatz etc.):

  • Keine Beschränkung in Begleitung einer Aufsichtsperson oder wenn ein triftiger Grund vorliegt (z.B. Aufsuchen einer Ambulanz, Zugverspätung). Der Heimweg muss mit eingerechnet werden und ist kein triftiger Grund. Die Erziehungsberechtigten können jedoch bei allen Altersgruppen die Ausgehzeiten bestimmen. Diese dürfen den gesetzlichen Rahmen jedoch nicht überschreiten.
  • keine zeitliche Beschränkung

Alkohol (Erwerb, Besitz und Konsum):

  • verboten sind: Getränke, die gebrannten Alkohol enthalten (z. B. Schnaps, Rum, Alkopops, selbst gemischte Getränke etc.)

Tabak, E-Zigaretten* E-Shishas* (Erwerb, Besitz und Konsum):
*auch ohne Tabak

  • verboten

Autostopp:

  • erlaubt

Medien (z. B. Zeitschriften & DVDs), Gegenstände (z. B. Softguns) & Dienstleistungen, die Gewalt verherrlichen, Menschen diskriminieren und Pornographie zeigen:

  • verboten

 

Die wichtigsten Punkte sind im Folder Vorarlberger Kinder- und Jugendgesetz abgedruckt.
Im Folder Rechte & Pflichten von Jugendlichen kannst du dich zudem über deine Rechte & Pflichten informieren.

Jugendschutz in Österreich

Seit Jänner 2019 gelten in Österreich erstmals weitestgehend einheitliche Bestimmungen zum Alkohol- und Tabakkonsum sowie zu den Ausgehzeiten.

Infos zum Jugendschutz in Österreich findest du im Folder #jugendschutz in österreich – Deine Rechte von A bis Z. In der Broschüre #jugendschutz in österreich – Die aktuellen Bestimmungen im Überblick erhalten Erziehungsberechtigte und MultiplikatorInnen genauere Informationen.

Grundsätzlich gilt: Du musst dich immer an die jeweiligen Regelungen des Bundeslandes halten, in dem du dich momentan aufhältst. Am besten informierst du dich schon im Vorfeld über eventuell abweichende Bestimmungen, wenn ein Besuch in einem anderen Bundesland bevorsteht. Mehr Infos zum Jugendschutz in Österreich erhältst du hier.

Jugendschutz im Ausland

Bist du im Ausland, so gilt jeweils das Jugendgesetz des Landes, in dem du dich aufhältst. Informiere dich am besten vor deinem Auslandsaufenthalt über deine Rechten und Pflichten.

Kinderrechte

Um Kinder und Jugendliche besonders zu schützen, wurde von den Vereinten Nationen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention erarbeitet – eine Vereinbarung über die Rechte der Kinder und Jugendlichen, die mittlerweile fast alle Länder der Welt unterschrieben haben. Mehr zum Thema Kinderrechte erfährst du hier.

Menschenrechte

Menschenrechte sind Rechte, die jedem Menschen zustehen – aus dem alleinigen Grund, dass er oder sie ein Mensch ist. Menschenrechte sind universell, das heißt sie gelten für jede und jeden und überall auf der Welt. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10.12.1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. In den meisten Rechtsstaaten werden die Menschenrechte als Grundrechte in der Verfassung garantiert.

Menschenrechte in drei Minuten erklärt:

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte besteht aus 30 Artikeln zu den grundlegenden Rechten. Hier findest du 30 Spots zu jedem Menschenrecht.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen den Tag der Menschenrechte jährlich zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen.

Endlich Volljährig

Der 18. Geburtstag
Im § 21 Abs 2 ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch) ist festgesetzt, dass mit Vollendung des 18. Lebensjahres deine Volljährigkeit eintritt. Es entfallen Rechtsbeschränkungen, die für Minderjährige gelten und du hast die Rechte und Pflichten, die auch Erwachsene haben. Die Aufsicht durch deine Eltern erlischt und sie übernehmen nicht mehr deine gesetzliche Vertretung.

Das Kinder- und Jugendgesetz
Das Kinder- und Jugendgesetz ist ab 18 für dich nicht mehr wirksam.

Verträge & mehr
Ab jetzt bist du voll geschäftsfähig. Die Geschäftsfähigkeit besagt, dass du ohne Zustimmung deiner Eltern/eines gesetzlichen Vertreters Rechtsgeschäfte und Verträge abschließen kannst. Beispiele dafür: Du darfst einen Mietvertrag abschließen, einen Kredit aufnehmen oder ein Girokonto bzw. ein Sparbuch eröffnen. Gehst du dadurch Verpflichtungen ein, musst du diese erfüllen.

Hinweis: Weitere Infos zum Thema „Geld, Steuern & Versicherung“.

Strafrechtliche Verantwortung
Ab 18 gilt für dich grundsätzlich das Erwachsenenstrafrecht und nicht mehr das Jugendstrafrecht. Jedoch sind auch für „junge Erwachsene“ bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres im Jugendgerichtsgesetz (JGG) und im Strafgesetzbuch (StGB) mildere Sonderregelungen vorgesehen:
Örtlich zuständig ist für dich das Gericht, in dessen Bezirk du wohnst.
Bis zum 21. Lebensjahr ist der/die JugendrichterIn für dich zuständig.
Die Strafrahmen sind für Jugendliche laut JGG deutlich niedriger als bei den Erwachsenen, wovon auch junge Leute zwischen 18 und 21 Jahre im Fall einer Verurteilung profitieren (eingeschränkte Strafdrohung).
Wird eine unbedingte Haftstrafe (Haftstrafe ohne Bewährung) über dich verhängt, kann die Haft länger als ein Jahr aufgeschoben werden – wenn dies notwendig ist, um dir den Abschluss deiner Berufsausbildung zu ermöglichen.
Zu Vernehmungen kannst du eine Vertrauensperson hinzuholen.
In der Hauptverhandlung kann die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden.
Die Hauptverhandlung darf grundsätzlich nicht in deiner Abwesenheit durchgeführt werden.

Längere Arbeitszeiten
Das Kinder- und Jugend-Beschäftigungsgesetz (KJBG) gilt für dich nicht mehr (außer du bist nach deinem 18. Geburtstag noch Lehrling – dann gelten immer noch spezielle Bereiche des KJBG für dich). Dieses verbietet beispielsweise, Jugendliche zu gewissen Zeiten zu beschäftigen oder regelt eine maximale Stundenanzahl bei der Arbeitszeit. Ab jetzt gilt: Du darfst mehr als 40 Stunden pro Woche, samstags und sonntags und auch in der Nacht arbeiten. Je nach Branche (z. B. Handel oder Gastgewerbe) und bei geregelter Wochenfreizeit ist es auch unter 18 Jahren erlaubt, am Wochenende zu arbeiten (siehe KJBG § 18 und 19).

Grundwehr- oder Zivildienst
Jeder männliche österreichische Staatsbürger muss in jenem Jahr, in dem er 18 wird, zur Stellung (Musterung). Bei der Stellung wird geprüft, ob du für den Grundwehr- oder Zivildienst „tauglich“ bist. Möchtest du Zivildienst leisten, musst du eine Zivildiensterklärung abgeben.

Hinweis: Weitere Infos zum Thema „Grundwehr- oder Zivildienst“.

Wahlrecht
Das Recht zu wählen hast du ab 16 Jahren. Ab 18 kannst du bei einer Nationalratswahl, Landtagswahl, Gemeindevertretungswahl oder Bürgermeisterwahl nun auch selbst gewählt werden (passives Wahlrecht), sofern du die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt und keine Wahlausschließungsgründe vorliegen (wie beispielsweise bestimmte strafrechtliche Verurteilungen).
Lediglich zum Bundespräsidenten/zur Bundespräsidentin kannst du erst mit Vollendung des 35. Lebensjahres gewählt werden.

Das eigene Heim
Mit 18 kannst du ohne Erlaubnis deiner Eltern von zu Hause ausziehen und deinen Wohnort selbst bestimmen. Bevor du ausziehst, solltest du dir aber überlegen, ob deine finanziellen Mittel für Wohnung (Miete, Kaution, Strom, Nebenkosten) und Lebensunterhalt (Kleidung, Essen, Auto) ausreichen. Bei geringem Einkommen gibt es verschiedene Beihilfen. Eine günstige Wohnmöglichkeit bieten auch Wohngemeinschaften an.

Hinweis: Weitere Infos zum Thema „Suche Wohnung“.

 

Rechtsauskünfte und Beratung

Wenn du Fragen zu deiner rechtlichen Situation hast oder mehr Informationen benötigst, dann wende dich an eine der Beratungsstellen in deiner Nähe.

 

aktualisiert 12/2018, aha.bludenz@aha.or.at

Zwei Präsenzdiener während der Arbeit.

Grundwehr- und Zivildienst


Vor deinem 18. Geburtstag musst du dich zwischen dem Grundwehr- und dem Zivildienst entscheiden. Was das für dich heißt und welche Möglichkeiten du hast, erfährst du hier.

Stellung (Musterung)

Männliche österreichische Staatsbürger sind ab dem 17. Geburtstag stellungspflichtig. Die Stellung ist verpflichtend. Gehst du nicht hin, bekommst du eine Strafanzeige und Geldstrafe von bis zu 7000 Euro. Zwischen deinem 17. und 18. Geburtstag bekommst du eine Einladung zum Termin per Post zugeschickt. Ansonsten hängen die Termine auch in Schulen, Gemeinden und Polizeistellen aus oder du schaust hier nach.

Überschneidet sich der Termin mit deiner Matura oder Lehrabschlussprüfung, melde dich bei der Ergänzungsabteilung in Bregenz und der Stellungstermin wird verschoben.

Bei der Stellungsuntersuchung wird an zwei Tagen überprüft, ob du für den Wehrdienst geeignet bist. Du wirst körperlich und geistig durchgecheckt (z. B. Seh-, Hör-, Bluttests, psychologische Tests und stichprobenartige Drogentests). Wenn du eine chronische Krankheit oder Beeinträchtigung hast, nimm den ärztlichen Befund mit.

Zum Schluss bekommst du die Ergebnisse der Untersuchungen. Es gibt drei Möglichkeiten:

  • tauglich: Du bekommst die Tauglichkeitsbescheinigung und bist verpflichtet, Wehr- oder Zivildienst zu leisten.
  • vorübergehend untauglich: Du wirst zu einem späteren Termin noch einmal zur Stellung einberufen.
  • untauglich: Du bist aus körperlichen und/oder psychischen Gründen nicht wehrdienstfähig und musst keinen Wehr- oder Zivildienst leisten.

Verantwortlich für die Stellung ist die Ergänzungsabteilung des Militärkommandos Vorarlberg in Bregenz. Die Stellung selbst (Untersuchungen) findet für Vorarlberger in Innsbruck statt.

Frauen beim Bundesheer

Für Frauen gibt es keine Stellungspflicht. Sie können sich freiwillig melden.

Grundwehrdienst (=Präsenz- oder Militärdienst)

Der Grundwehrdienst dauert sechs Monate.

Einberufung

… bedeutet, dass du deinen Dienst beim Bundesheer antreten musst.

Wenn du tauglich bist, bekommst du deinen Einberufungsbefehl sechs Monate bis spätestens vier Wochen vor deinem Einrückungstermin.

Frühzeitiges Einrücken

Wenn du dein 17. Lebensjahr vollendet hast, kannst du den Grundwehrdienst frühzeitig leisten. Dafür musst du deine freiwillige Meldung und die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten bei der Ergänzungsabteilung in Vorarlberg abgeben.

Aufschub

Ein Aufschub ist nur möglich, wenn du durch den Grundwehrdienst einen Nachteil in deiner Ausbildung hast (z. B. Verlust der Studiengebühren). Den Antrag musst du vor dem Einberufungsbefehl stellen, ansonsten kann er abgelehnt werden. Normalerweise wirst du nach der Matura oder Lehre einberufen.

Befristete Befreiung

Den Antrag auf Befreiung für eine bestimmte Zeit kannst du stellen, wenn unerwartete wirtschaftliche oder familiäre Ereignisse eintreten. Formulare dazu hier.

Tipp: Kontaktiere das Militärkommando Vorarlberg und plane deine Termine! Hast du Fragen zum Grundwehrdienst, Aufschub etc., dann wende dich ebenfalls an das Militärkommando Vorarlberg

Finanzielles

Als Grundwehrdiener erhältst du ein Monatsgeld. Zudem hast du Anspruch auf kostenlose Unterbringung, Verpflegung, Bekleidung, Ausrüstung und Fahrkostenersatz von deinem Wohnort zur Kaserne. Zudem kannst du eine kostenlose ÖBB-Vorteilscard beantragen. In bestimmten Fällen hast du Anspruch auf Wohnkostenbeihilfe, Familienunterhalt etc. Deine Eltern bekommen während deiner Zeit beim Grundwehrdienst keine Familienbeihilfe. Genauere Details dazu hier.

Zivildienst im Inland

Der Zivildienst ist ein Ersatz für den Grundwehrdienst. Er dauert neun Monate.

Zivildiensterklärung

Die Zivildiensterklärung kannst du direkt bei der Musterung abgeben. Tust du das nicht, hast du danach sechs Monate Zeit, dich für Wehr- oder Zivildienst zu entscheiden. In dieser Zeit kannst du nicht einberufen werden. Ab dem sechsten Monat kann der Einberufungsbefehl für den Grundwehrdienst jederzeit kommen.

Achtung: Du kannst die Zivildiensterklärung bis drei Tage vor Erhalt des Einberufungsbefehls eingeschrieben an das Militärkommando Vorarlberg senden (behalte eine Kopie!). Sobald du den Einberufungsbefehl bekommen hast, ist es nicht mehr möglich eine Zivildiensterklärung abzugeben.

Feststellungsbescheid

Rund vier bis sechs Wochen nach Abgabe deiner Zivildiensterklärung bekommst du den Bescheid über die Feststellung der Zivildienstpflicht (Feststellungsbescheid) zugeschickt. In diesem Bescheid ist die Zivildienstzahl angegeben. Diese brauchst du, um dich von einer Einrichtung als Wunschkandidat anfordern zu lassen. Einrichtungen und freie Stellen kannst du hier suchen.

Tipp: Willst du den Zivildienst bei einer bestimmten Einrichtung machen, suche dir rechtzeitig selbst eine Stelle und lass dich anfordern (ein Jahr vorher). Ansonsten wirst du einer Stelle zugewiesen. Einrichtungen und freie Stellen findest du hier.

Zuweisungsbescheid

In diesem Bescheid sind der Beginn und das Ende des Zivildienstes, die Einrichtung sowie die Art der Dienstleistung angeführt. Er wird rund vier Monate bis sechs Wochen vor dem Dienstantritt mit der Post zugeschickt

Aufschub

Einen Aufschub des Zivildienstes bekommst du für eine Lehr- oder Schulausbildung, die vor dem 1. Jänner des Stellungsjahres begonnen hat. Beginnst du deine Ausbildung danach (z. B. Studium), bekommst du einen Aufschub nur, wenn durch die Unterbrechung ein großer Nachteil für dich entstehen würde (z. B. der Verlust der Studienbeihilfe).

Befristete Befreiung

Den Antrag auf Befreiung für eine bestimmte Zeit kannst du stellen, wenn unerwartete wirtschaftliche oder familiäre Ereignisse eintreten.

Widerruf der Zivildiensterklärung

Entscheidest du dich doch für den Wehrdienst, kannst du bis 14 Tage nach Zustellung des Zuweisungsbescheides eine Widerrufserklärung einbringen. Formulare dazu hier.

Finanzielles

Als Zivildiener bekommst du ein monatliches Taschengeld und hast Anspruch auf Verpflegung oder Verpflegungsgeld. Du bekommst die  ÖBB-Österreichcard Zivildienst und Fahrtkostenvergütung. Außerdem kannst du Wohnkostenbeihilfe, Familienunterhalt und GIS-Befreiung beantragen. Genauere Details dazu hier.

Anstatt dem Zivildienst kannst du auch ein Freiwilliges Soziales Jahr  oder ein Freiwilliges Umweltschutzjahr in Österreich machen. Eine weitere Möglichkeit ist der Auslandsdienst (Zivilersatzdienst im Ausland) – siehe Infos weiter unten. Diese Ersatzdienste dauern mindestens zehn Monate. Voraussetzungen: Du bist tauglich und hast die Zivildiensterklärung abgegeben. Mehr Infos beim Sozialministerium oder hier.

Auslandsdienst (Zivilersatzdienst im Ausland)

Der Auslandsdienst ist ein Ersatz für den Zivildienst und dauert mindestens zehn Monate.

Arten des Auslandsdienstes

  • Gedenkdienst in Einrichtungen zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus
  • Friedensdienst in Einrichtungen, die der Sicherung oder Erreichung des Friedens in Konfliktgebieten dienen
  • Sozialdienst in Einrichtungen, die der wirtschaftlichen oder sozialen Entwicklung eines Landes dienen
  • Entwicklungshilfedienst (2 Jahre)

Voraussetzungen

Du bist tauglich, hast die Zivildiensterklärung abgegeben und dein Interesse für den Auslandsdienst der Zivildienstserviceagentur mitgeteilt. Der Auslandsdienst ist nur bei Organisationen möglich, die vom Sozialministerium als Trägerorganisation anerkannt sind.

Finanzielles

Du hast Anspruch auf Taschengeld und Familienbeihilfe (bis zum 24. Lebensjahr). Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft hängen vom Vertrag ab, den du mit der Organisation abschließt, bei der du dich bewirbst. Du bist kranken-, unfall- und pensionsversichert. Entwicklungshilfeeinsätze sind bezahlte Jobs und je nach Vertrag unterschiedlich. Genauere Details dazu hier.

Tipp: Auf unserem Blog berichten Jugendliche von ihren Auslandserfahrungen.

Info- und Beratungsstellen

Wenn du Fragen zu deinem bevorstehenden Grundwehrdienst, Zivildienst im Inland oder dem Auslandienst hast, dann wende dich an eine der folgenden Beratungsstellen.

 

aktualisiert 04/2019, aha.bludenz@aha.or.at