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Riss in einem Asphalt aus der eine weiße Blume wächst.

Lockerungen mit Covid-19-Tests


Um die Pandemie einzudämmen, ist neben dem Impfen zurzeit das Testen die allerwichtigste Strategie. So können wir auch wieder mehr Freiheiten nutzen. Falls du also wieder eine Veranstaltung besuchen oder essen gehen willst, lass dich testen. Wir zeigen dir, wie und wo das geht!

 

Achtung: Die Ausgangsbeschränkungen von 20 Uhr bis 6 Uhr bleiben weiter bestehen! Der Test ist nur eine Momentaufnahme. Wenn du dich krank fühlst, geh nicht zum Testen, sondern rufe 1450 an!

  • Halte dich weiterhin an die Schutzmaßnahmen.
  • Informationen in verschiedenen Sprachen zum Testen findest du hier.

Welche Tests gelten?

Es gibt verschiedene Testmöglichkeiten:

  • Der PCR-Test (ohne Anordnung kostenpflichtig) gilt bis zu 72 Stunden nach Testung.
  • Der Antigen-Test, der an einer Teststraße oder von medizinisch qualifiziertem Personal (z. B. Arzt oder Ärztin) durchgeführt wird, gilt bis zu 48 Stunden.
  • Der Selbsttest zuhause ist 24 Stunden eingeschränkt gültig. Dazu gibt es ein Nachweissystem.

Welche Öffnungsschritte gibt es?

Sport bis 18 Jahre

  • Max. 10 Personen in geschlossenen Räumen, 20 im Freien
  • Trainings sind bei körpernahen Sportarten nicht erlaubt.
  • Es besteht eine Test-Pflicht bei Sport in geschlossenen Räumen.
  • Voraussetzung: PCR-Test, Antigen-Test, Selbsttest an der Teststraße oder zuhause
  • Es muss ein Präventionskonzept geben.
  • Es gibt eine Registrierungspflicht.

Jugendarbeit und Kultur

  • Max. 10 Menschen in geschlossenen Räumen, 20 im Freien
  • Es besteht eine Test-Pflicht bei Aktivitäten in geschlossenen Räumen.
  • Voraussetzung: PCR-Test, Antigen-Test, Selbsttest an der Teststraße oder zuhause
  • Es muss ein Präventionskonzept geben.
  • Es gibt eine Registrierungspflicht.

Treffen von Selbsthilfegruppen

  • Treffen können in geschlossenen Räumen und im Freien stattfinden.
  • Man muss den Mindestabstand von 2 Metern einhalten.
  • FFP2-Masken-Pflicht in geschlossenen Räumen
  • Voraussetzung: PCR-Test, Antigen-Test, Selbsttest an der Teststraße oder zuhause
  • Es gibt eine Registrierungspflicht.

Öffnung der Gastronomie

  • Pro Tisch dürfen max. 4 Erwachsene aus max. 2 Haushalten sitzen. Nicht mitgezählt werden dabei minderjährige Kinder. Bei Personen aus einem gemeinsamen Haushalt gibt es keine Beschränkung.
  • Ein Gastrobesuch ist in geschlossenen Räumen und im Freien möglich.
  • Man muss einen Abstand von 2 Metern zwischen den Tischen einhalten.
  • Voraussetzung: behördlicher Antigen-Test, PCR-Test, Selbsttest an der Teststraße.
  • Es gibt eine Gäste-Registrierungspflicht.
  • Selbstbedienung gibt es nur mit besonderen hygienischen Vorkehrungen.
  • Sperrstunde ab 20 Uhr

Veranstaltungen

  • Können in geschlossenen Räumen und im Freien mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen stattfinden.
  • Voraussetzung: PCR-Test, Antigen-Test, Selbsttest an der Teststraße oder zuhause
  • FFP2-Masken-Pflicht bei allen Veranstaltungen
  • Es gilt eine Höchstzahl bei den Besucher*innen von max. 100 Personen oder max. 50 Prozent des Fassungsvermögens.
  • Es muss ein Präventionskonzept geben.
  • Es gibt eine Gäste-Registrierungspflicht.

Detaillierte Informationen findest du hier: Land Vorarlberg – Presse

Wie funktioniert das Testen?

Selbsttest

Den Selbsttest, auch Wohnzimmertest genannt, kannst du allein, ohne Aufsicht zu Hause durchführen. Damit kannst du überprüfen, ob du Covid-19-negativ bist. Du kannst den negativen Test danach auch registrieren lassen. So darfst du 24 Stunden lang die Offene Jugendarbeit nutzen oder eine Veranstaltung besuchen. Er gilt nicht für körpernahe Dienstleitungen (z. B. Frisör) oder für den Gastronomiebesuch. Für die Gastronomie gilt der Selbsttest nur, wenn du ihn unter Aufsicht in einer Teststraße gemacht hast.
Du kannst dir für zu Hause gratis zwei Selbsttest pro Woche in ausgewählten Apotheken, oder in deiner Wohnsitzgemeinde abholen. Nimm dazu einen Ausweis mit und deine E-Card. Eine Anleitung zu den Tests und der Registrierung findest du in diesem Video:

Testen in der Teststraße

Einen Überblick über die zahlreichen, gut erreichbaren Teststationen findest du hier.

Wer kann sich in der Teststraße testen lassen?

  • Alle, die älter als 6 Jahre sind, können am Test teilnehmen.
  • Wenn du zwischen 6 und 14 Jahre alt bist, muss dich ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person in die Teststraße begleiten.
  • Auch nicht österreichische Staatsbürger*innen oder Personen ohne Krankenversicherung können sich in den offiziellen Teststraßen kostenfrei testen lassen.

Anmeldung

Damit du einen Covid-19-Test in der Teststraße machen kannst, musst du dich einfach auf der Seite „Vorarlberg Testet“ oder telefonisch unter 0810 810 600 anmelden. Suche dir bei der Anmeldung einen passenden Zeitpunkt und Ort aus. Du kannst natürlich auch deine Eltern bitten, dich anzumelden.

Was musst du zum Testen in der Teststraße mitbringen?

Wenn du zu deinem Testtermin gehst, musst du

  • einen Lichtbildausweis (Pass, Personalausweis oder Führerschein) mitbringen und
  • den QR-Code, den du nach der Online-Anmeldung bekommst. Der Code kann ausgedruckt oder auf dem Handy vorgezeigt werden.
  • Wenn du noch nicht 14 Jahre alt bist, bring auch ein Elternteil mit. Du darfst nur getestet werden, wenn dich ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person begleitet.

Was passiert beim Test?

Mit einem Wattestäbchen machen extra geschulte Mitarbeiter*innen einen Abstrich in deiner Nase. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden und du kannst danach gleich gehen. Es ist nicht angenehm, tut aber auch nicht weh. Ein Tipp, wenn du während des Testens ausatmest, ist es wesentlich angenehmer! Der Abstrich wird auf Coronaviren untersucht.

Und nach dem Test?

Ein bis zwei Stunden nach dem Test bekommst du das Ergebnis per SMS auf dein Handy. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Dein Ergebnis ist negativ: Negativ ist in diesem Fall gut. Es ist aber nur eine Momentaufnahme und daher trotzdem sehr wichtig, dass du dich weiterhin an die Schutzmaßnahmen hältst. Also Abstand halten, Hände waschen und FFP2-Maske tragen.
  • Dein Ergebnis ist positiv: Um sicher zu gehen, dass das Ergebnis richtig ist, wirst du zu einem weiteren Test – dem PCR-Test – eingeladen. Da du ansteckend sein kannst, solltest du keine anderen Menschen treffen.

Ein Erfahrungsbericht

Auf unserem Blog ahamomente findest du einen Bericht von Youth Reporterin Sarah Schreiter vom Jugendportal. Sie gibt dir einen genauen Einblick in die Covid-19-Teststraße.

Du bist dir nicht sicher, ob du dich Testen lassen sollst?

Hier haben wir eine Entscheidungshilfe für dich, es geht auch ganz schnell und tut nicht weh (wie der Covid-Test selbst):

Mehr Infos

 

Junge Menschen engagieren sich für die EU.

Werde EU Youth Activist


Gesucht: Ideen, Visionen und Engagement für Europas Zukunft! Du bist zwischen 18 und 29 Jahre alt? Motiviert? Und willst an der Gestaltung der EU mitarbeiten? Perfekt, wir suchen genau dich! Bewirb dich als Youth Activist für die europäische EYCA Kampagne #IStandFor.

Werde EU Youth Activist – bewirb dich jetzt.

Junge Menschen sollen ein wichtiges Mitspracherecht in der Europäischen Union haben. Die EYCA, die europäische Jugendkarte, startet deshalb eine europaweite Kampagne, um gemeinsam mit jungen Europäer*innen herauszufinden, wie die Zukunft Europas aussehen soll. Zwischen März 2021 und März 2022 werden gemeinsam in 17 europäischen Ländern die Botschaften junger Menschen gesammelt.

Dafür suchen wir Youth Activists!

Für Österreich sollen zwei Youth Activists – eine*r aus Vorarlberg und eine*r aus Salzburg – junge Leute motivieren und ihre Botschaften europäischen Entscheidungsträger*innen überbringen.

Was bringt es dir, ein Youth Activist zu sein?

  • Du bist eines der Gesichter der Kampagne in Österreich und Europa.
  • Du triffst 19 andere junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern und arbeitest mit ihnen zusammen.
  • Du lernst Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen kennen und übermittelst die Botschaften junger Menschen.
  • Du kannst in verschiedene Teile Europas reisen (sofern die Reisebeschränkungen es zulassen), natürlich sind alle Kosten gedeckt.

Interessiert? Dann melde dich hier an!

Was heißt es, Youth Activist zu sein?

Du kannst Ideen entwickeln, wie du junge Menschen und ihre Vorstellungen in die Mitgestaltung Europas miteinbeziehen kannst. Mit unserer Unterstützung kannst du Veranstaltungen und Aktivitäten in Vorarlberg organisieren – wie z. B. Diskussionsrunden zwischen jungen Menschen und EU-Politiker*innen.

Keine Sorge, wir unterstützen dich!

Du bist bereit, hast aber noch ein paar Bedenken, dass du nicht über das Know-how verfügst, keine Sorge! Wir helfen dir und begleiten dich.

  • Wir bringen dich mit anderen Youth Activists zusammen, du erhältst Trainings und alle notwendigen Skills.
  • Wir bringen dir das ganze Know-How einer Social Media-Kampagne bei, denn im Laufe des Projekts erstellst du Inhalte für die Website und die sozialen Medien– Blog-Artikel, Videos, Memes, Beiträge usw.
  • Wir helfen dir dabei, deine Ideen umzusetzen – egal, ob es um Veranstaltungen, Infos etc. geht.
  • Wir unterstützen dich bei der Teilnahme an coolen Events als Youth Activist.

Das trau ich mir zu! Ich melde mich hier an.

Checkliste

Wenn alle Punkte auf dich zutreffen, freuen wir uns auf deine Bewerbung:

  • Du bist zwischen 18 und 29 Jahre alt.
  • Du kannst gut Englisch – ist quasi ein Muss, da du mit jungen Menschen aus anderen europäischen Ländern zusammenarbeitest.
  • Du hast Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen in deiner Schule, Stadt oder sogar auf nationaler Ebene? Großartig! Wenn nicht, du dich aber trotzdem drüber traust – perfekt! Bewirb dich!
  • Du bist motiviert, dich mit EU-Themen vertraut zu machen und daran zu arbeiten, etwas zu bewirken.
  • Du hast die nächsten 12 Monate die nötige Zeit – Ende März 2021 startet das erste Training in Cran Canaria (am besten persönlich – sofern es die aktuellen Covid-19 Reisebeschränkungen zulassen).
  • Du bist auf Social Media Plattformen aktiv und hast z. B. ein Konto bei Facebook, Instagram, Twitter und Snapchat. YouTube und TikTok wären natürlich auch cool.
  • Und du solltest dich wohlfühlen, wenn deine Bilder und Videos auf Webseiten, Social Media Kanälen etc. vorgestellt werden.

Ja, ich kann das! Ich melde mich hier an.

Zeitplan

März – April 2021

  • Auswahl der Youth Activists!
  • Kick-off Training: 24.-28. März in Gran Canaria (sofern es die Reisebestimmungen erlauben) bzw. online
  • Start fürs Planen der Aktivitäten

April – Juni 2021

  • Launch der Kampagne: hol dir Ideen von anderen jungen Leuten, starte deine Social-Media-Kampagne.

Juli – September 2021

  • Schau auf Events & Festivals vorbei und triff Kolleg*innen!
  • Sammle so viele großartige Ideen wie möglich und verbreite sie.
  • Pflege deine Social-Media-Kampagne.

September 2021 – März 2022

  • Teile die Ideen und Gedanken mit Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen.
  • Sei bei der Video-Kampagne dabei, sei der Anwalt*die Anwältin für die Themen, die jungen Menschen wichtig sind und diskutiere sie mit Politiker*innen.

Interesse!?!

Dann bewirb dich jetzt bis 7. März 2021 gleich hier!
Wir freuen uns auf dich!

 

Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der European Youth Card Association statt und wird von der Europäischen Union kofinanziert.

 

ESK-Aufnahmeorganisationen


Aufnahmeorganisationen für Freiwillige im Rahmen des
EU-Programms „Europäisches Solidaritätskorps“ (ESK)

Der ESK-Freiwilligendienst ermöglicht jungen Menschen im Alter von 18–30 Jahren, über einen längeren Zeitraum in einem anderen Land in einer gemeinnützigen Einrichtung im Sozial-, Kultur- und/oder Umweltbereich mitzuhelfen.

Ziele sind dabei die Förderung des Engagements junger Menschen, der interkulturelle Austausch, das Kennenlernen des Gastlandes sowie die gemeinsame Projektgestaltung im Sinne von Nachhaltigkeit, Chancenförderung und konstruktivem Dialog auf Augenhöhe. Solidarität, Akzeptanz, Diversität und Inklusion sind dabei wichtige Eckpfeiler.

„Freiwillige in Vorarlberg zu sein, bedeutet für mich Abenteuer, Herausforderung, Überwindung der eigenen Grenzen und das Kennenlernen sehr wertvoller Menschen.“
Andreea Moigrădean, Ex-Freiwillige der Offenen Jugendarbeit Lustenau

Aktuelle Aufnahmeorganisationen in Vorarlberg

Detaillierte Projektbeschreibungen der derzeitigen Aufnahmeorganisationen in Vorarlberg (Englisch):

Ihr möchtet Freiwillige in eurer Organisation aufnehmen?

Habt ihr interessante gemeinnützige Projekte und Aktivitäten, für die ihr zusätzliche helfende Hände braucht? Möchtet ihr jungen Menschen aus dem europäischen Raum die Chance geben, in eurer Organisation neue Fähigkeiten zu erlernen? Schätzt ihr gleichzeitig die kulturelle Diversität, den internationalen Flair? Seid ihr neugierig auf die Kreativität, die Ideen und neuen Perspektiven, die internationale Freiwillige in eure Projekte mitbringen?

Der ESK-Freiwilligendienst ist Teil des EU-Programmes Europäisches Solidaritätskorps. Es fördert das Engagement junger Menschen in Projekten und Aktivitäten, die der Gemeinschaft zugutekommen. Die Tätigkeit soll den Teilnehmenden reiche Erfahrungen sowohl in fachlicher als auch in sozialer Hinsicht bieten und der Aufnahmeorganisation die Unterstützung eines*einer motivierten und engagierten Freiwilligen aus einem anderen Land ermöglichen. Mögliche Einsatzbereiche sind Einrichtungen im Sozial-, Kultur- und Umweltbereich, wie beispielsweise die Offene oder Verbandliche Jugendarbeit, Museen, Kulturcafés, Naturreservate, Bibliotheken, etc.

Welche Aufgaben hat die Aufnahmeorganisation?

Die Aufnahmeorganisation stellt Unterkunft (Einzelzimmer) und Verpflegung (drei Mahlzeiten pro Tag bzw. Verpflegungsgeld). Des Weiteren benennt die Aufnahmeorganisation eine Ansprechperson für die Freiwilligen, um die kontinuierliche Begleitung und Betreuung sicherzustellen.

Was kostet die Aufnahme von Freiwilligen?

An Kosten fallen für die Aufnahmeorganisation das Bereitstellen einer Unterkunft und Verpflegung an. Wenn keine Möglichkeit besteht, direkt bei der Aufnahmeorganisation zu essen, ist ein Verpflegungsgeld auszuzahlen (Richtwert € 220,- pro Monat).

Als Förderung erhält die Aufnahmeorganisation vom aha eine Unterstützungspauschale von € 200,- pro Monat.

Die Freiwilligen werden über das Programm reise-, kranken-, unfall- und haftpflichtversichert. Die Organisation von Deutschkursen und dafür anfallende Unterlagen übernimmt das aha. Die Fahrt- und Reisekosten werden bis zu einem Pauschalwert vom aha refundiert. Ebenfalls steht den Freiwilligen ein monatliches Taschengeld zu, welches vom aha überwiesen wird.

Welches sind die nächsten Schritte?

Die Aufnahmeorganisation formuliert, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit dem aha, ein Projekt für die Freiwilligen. Die Nationalagentur für das Programm entscheidet über die Genehmigung des Projekts. Die Projekte werden über Datenbanken veröffentlicht, worauf sich Interessierte bewerben können. Nach Bewerbungsschluss wählt die Aufnahmeorganisation den*die Freiwillige*n selbst aus.

Zu beachten ist, dass vom Zeitpunkt der Entscheidung zur Aufnahme eines*einer Freiwilligen bis zum tatsächlichen Projektstart etwa sechs bis acht Monate vergehen. Für weitere Informationen bzw. bei Interesse, als Aufnahmeorganisation aktiv zu werden, wende dich bitte an Susanne Sparr: susanne.sparr@aha.or.at

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Europäisches Solidaritätskorps

Der ESK-Freiwilligendienst ist Teil des EU-Programmes Europäisches Solidaritätskorps.
www.solidaritaetskorps.at

Österreichische Nationalagentur

In Österreich ist der OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung – als Nationalagentur für das Europäische Solidaritätskorps zuständig.

OeAD-GmbH
Ebendorferstraße 7,  1010 Wien
Tel +43 1 53408-0, kommunikation@oead.at
www.oead.at

Regionalstelle Vorarlberg

Für die Umsetzung des Programmes in Vorarlberg ist das aha zuständig.

aha – Jugendinformationszentrum Vorarlberg
Poststraße 1, 6850 Dornbirn
Tel 05572-52212, aha@aha.or.at
www.aha.or.at

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aktualisiert 02/2021, aha@aha.or.at

Mädchen mit Eis

Ferialjobs


Der Sommer naht und du möchtest neben der Schule schon dein eigenes Geld verdienen? Dann ist es Zeit, dir einen Ferienjob zu suchen. Du bist mindestens 15 Jahre alt und hast die Schulpflicht (9 Schuljahre) beendet? Dann steht deiner Suche nichts mehr im Weg.
 

Corona & Ferienjobs

Viele stellen sich gerade die Frage: Bekomme ich einen Ferienjob in der Corona-Krise? Wir haben dir Tipps zusammengesammelt, die dir weiterhelfen, hoffentlich auch in der Coronazeiten einen Ferienjob zu finden.

6 Tipps für deine Ferienjobsuche während der Coronazeit

1. Sei aktiv!
Kontaktiere Firmen, die dich interessieren, auch wenn keine Ferienjobs ausgeschrieben sind. Derzeit sind die Firmen eher zurückhaltend, ob sie Ferienjobs vergeben oder dir eine Zusage machen können!

2. Bleib dran!
Auch wenn eine Firma zum Zeitpunkt deiner Anfrage gerade keine Ferialkräfte einstellen kann, kontaktiere die Firma in ein paar Monaten wieder. Vielleicht hat sich in der Zwischenzeit die Situation verändert.

3. Sei flexibel!
Stell dich darauf ein, dass eine Zusage von Firmen kurzfristig passieren kann. Falls es mit dem Ferienjob dann doch nicht klappen sollte, lass den Kopf nicht hängen. Denk dran, es geht auch anderen Jugendlichen wie dir! Eventuell ergibt sich kurzfristig ein anderes Jobangebot.

4. Bleib motiviert!
Schau immer wieder in die die aha-Ferienjobbörse. Hier findest du viele Jobangebote – auch kurzfristig: aha.or.at/ferienjobs.

5. Sei offen!
Es gibt sogenannte Corona-feste Jobs, die auch während eines Lockdowns gebraucht werden, wie zum Beispiel Lieferservice, Callcenter-Mitarbeiter*innen, Aufsichtspersonal, Aushilfsjobs in Supermärkten, Erntehelfer*innen.

6. Sei kreativ!
Es gibt auch Alternativen zum Ferienjob, wie z.B. Babysitten, Nachhilfe geben, sich freiwillig engagieren, bei den Nachbarn*innen aushelfen etc. Wichtig ist, dass dir klar ist, mit jedem Job, den du machst sammelst du auch wertvolle Berufserfahrung!

Hinweis: Hinweis: Du bist noch nicht 15 Jahre und würdest gerne ein wenig Geld verdienen? Dann kannst du mit 13 Jahren als Kleinhirte*Kleinhirtin auf die Alpe oder mit 14 Jahren als Babysitter*in jobben.

Auf der Ferienjobjagd

Früh genug selbst aktiv werden – am besten schon im Dezember/Jänner!

  • Kontaktiere Firmen, die dich interessieren. Ruf an, frag nach Ferienjobs und wie du dich bewerben kannst oder lass dich vormerken. Was du bei einer Bewerbung beachten musst, haben wir für dich hier zusammengestellt: Bewerbungstipps
  • Viele Firmen haben ihre Ferienjobstellen schon im März vergeben. Beginne deshalb früh genug mit der Suche.
  • Verschaff dir einen Überblick über die Firmen in deiner Region, z. B. unter www.herold.at (such nach Betrieben oder Branchen).
  • Mach eine Liste mit Firmen, bei denen du dir vorstellen kannst, in den Ferien zu arbeiten.
  • Überlege, welche Firmen im Sommer Bedarf für zusätzliches Personal haben. Frag direkt nach, ob es freie Stellen gibt.
  • Denke nicht nur an große, bekannte Firmen. Sende deine Bewerbung auch an kleinere Unternehmen.
  • Durchsuche Tageszeitungen, schwarze Bretter (an Schulen, Supermärkten) und schau in verschiedene Ferien-,  Neben- und Studentenjobbörsen.

Mundpropaganda!

Viele Firmen schreiben ihre Stellen nicht aus, sondern verlassen sich auf Empfehlungen von Angestellten. Erkundige dich deshalb bei Verwandten und Bekannten, ob es in deren Firma Ferienjobs gibt.

Schau in die aha Ferienjobbörse

Unter www.aha.or.at/ferienjobs findest du freie Ferienjobs in Vorarlberg.

Tipp: Die meisten Jobs gibt’s von Mai bis August.

Hinweis: Versuche es auch noch im Juni und Juli, einige Unternehmen melden ihren Bedarf an Ferialkräften sehr kurztfristig an.

Ferienjobauswahl

Wichtig: Vorsicht vor unseriösen Angeboten!

Beachte bei der Auswahl folgende Kriterien:

Stelleninserat

  • Achte darauf, dass konkrete Ansprechpartner*innen genannt werden. Meide anonyme Angebote, die nur eine Telefonnummer angeben. Nicht selten steckt dahinter eine gebührenpflichtige, oft sehr teure Nummer (z.B. 0900…).
  • Vorsicht bei Inseraten, die keine konkreten Stellenbeschreibungen enthalten, aber Superverdienste versprechen.
  • Achtung! Bei Promotionjobs werden oft hohe Provisionen versprochen, dein Fixlohn ist aber sehr niedrig und es kann sein, dass du schlussendlich kaum etwas verdienst.
  • Finger weg, wenn eine Firma Geld im Voraus verlangt (z. B. Heimarbeitjobs, bei denen du vorher Kugelschreiber zusammenbauen oder Briefumschläge füllen musst und das Material mit deinem eigenen Geld kaufen sollst; oder bei Model- und Castingagenturen, bei denen du zuerst für teures Geld Fotos machen lassen musst).
  • Lass dich nicht blenden von gut klingenden Versprechungen, überleg logisch und bleib realistisch. Je einfacher die Tätigkeit bzw. je weniger du arbeitest, desto weniger verdienst du auch.

Vorstellungsgespräch

  • Bereite dich vor und stell konkrete Fragen zu Tätigkeit, Ablauf, Dauer und Verdienst des Ferien- oder Nebenjobs. Achte darauf, dass deine Fragen vollständig beantwortet werden und nicht um den „heißen Brei“ geredet wird.
  • Triff dich zum Vorstellungsgespräch im Büro oder Geschäftslokal und nicht in einer Bar ums Eck oder in einer Wohnung.

Arbeitsvertrag

Wenn dein*e zukünftige*r Arbeitgeber*in und du euch einig geworden seid, lass dir einen schriftlichen Dienstzettel geben, in dem das Besprochene fixiert wird. Diesen Vertrag kannst du kostenlos bei der Arbeiterkammer prüfen lassen!

Anmeldung und Versicherung

Achte darauf, dass dich dein*e Arbeitgeber*in bei der Gebietskrankenkasse anmeldet, damit du bei deiner Tätigkeit versichert bist und nicht „schwarz“ arbeitest. Wenn du unsicher bist, frag nach.

Wenn du Zweifel hast

Wenn z. B. die Art der Tätigkeit eigenartig klingt, der Arbeitsort untypisch ist, die Ansprechperson nicht vertrauenswürdig wirkt, der Lohn sehr hoch oder sehr niedrig ist oder die Arbeitszeiten ungewöhnlich lange sind … dann sprich mit deinen Eltern oder erkundige dich bei der Lehrlings- und Jugendabteilung der Arbeiterkammer.

 

Endlich – mein Ferienjob!

Du hast einen Ferienjob gefunden und eine Zusage bekommen?
Dann sind noch folgende Dinge zu beachten:

  • Bei Arbeitsbeginn musst du dem*der Arbeitgeber*in deinen Lichtbildausweis zeigen und die Versicherungsnummer angeben (e-card).
  • Du bekommst einen Dienstzettel, in dem die wichtigsten Rechte und Pflichten des Arbeitsverhältnisses stehen (z. B. Arbeitszeit, Kündigungsfrist, Gehalt …).

Bezahlung

Dein Lohn richtet sich nach dem Kollektivvertrag der jeweiligen Branchen. Das heißt, du darfst nicht weniger bezahlt bekommen, kannst aber einen höheren Lohn vereinbaren.  Für jeden Monat solltest du eine eigene schriftliche Abrechnung erhalten (Lohnzettel). Du hast Anspruch auf anteilsmäßige Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, wenn sie im Kollektivvertrag vorgesehen sind. Infos über Kollektivverträge erhältst du bei der Arbeiterkammer.

Arbeitszeit/Überstunden

Für Jugendliche unter 18 Jahren gilt:

  • wöchentliche Arbeitszeit von max. 40 Stunden
  • Überstunden sind verboten! Falls du trotzdem Überstunden machen musst, setz dich mit der Lehrlings- und Jugendabteilung der Arbeiterkammer in Verbindung, die dir Auskunft geben kann.
  • Arbeitsverbot zwischen 20 Uhr und 6 Uhr (Ausnahmen im Hotel- und Gastgewerbe)

Notier dir deine Arbeitszeit: Schreib dir täglich auf, von wann bis wann du gearbeitet und wann du Pausen gemacht hast. So kann dir die Arbeiterkammer im Zweifelsfall am besten helfen.

Arbeitnehmerveranlagung

Wenn du bei deinem Ferien- oder Nebenjob Lohnsteuer bezahlst, kannst du diese beim Wohnsitzfinanzamt wieder zurückholen. Dafür brauchst du entweder das Formular „Erklärung zur ArbeitnehmerInnenveranlagung L1“, das du beim Finanzamt anfordern kannst oder du gibst deine Daten über „finanzonline“.
Du kannst den Lohnsteuerausgleich im nächsten Jahr beim Finanzamt einreichen (bis 5 Jahre rückwirkend). Mehr Infos bekommst du beim Wohnsitzfinanzamt oder unter www.bmf.gv.at/formulare.

Ferien- und Nebenjobbörsen

Promotion/Werbejobs

Bei einem Promotionjob verteilst du z. B. Flyer oder Werbegeschenke, betreust einen Infostand oder wirbst um Spenden bzw. Mitglieder. Promoter*innen haben oft einen geringen Fixlohn und verdienen leistungsbezogen. Das heißt je mehr Mitglieder sie werben, desto mehr verdienen sie. Es ist deshalb wichtig, dass du vorher klärst, wie hoch dein Fixlohn ist.

Auf diesen Seiten findest du hauptsächlich Promotionjobs für Studierende in ganz Österreich:

Ferienjobalternativen

Nur nicht aufgeben, falls du nicht auf Anhieb einen Ferienjob findest. Es gibt Alternativen, die keine oder wenig Bezahlung, dafür aber Spaß und Erfahrung bringen und somit bei der Berufsentscheidung helfen können. Wie wär’s z. B. mit Rasen mähen, Zeitungen austragen oder Hunde Gassi führen? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sei offen für den „etwas anderen Ferienjob“!

Babysitten

Die Frau Holle Babysittervermittlung (Vlbg. Familienverband) hilft dir, eine Familie in deiner Umgebung zu finden.
Voraussetzungen: 14 Jahre, Interesse an der Arbeit mit Kindern und die Bereitschaft, einen Babysitterkurs zu machen.
Gerade in den Sommerferien suchen Familien vermehrt nach BabysitterInnen.

Nachhilfe geben

Du bist in einem Schulfach besonders gut und willst anderen helfen, ihre Noten zu verbessern?
Trag dich in die kostenlose aha Nachhilfebörse ein.

Mitarbeit auf der Alpe oder auf Hütten/Jausenstationen

Als Kleinhirte/Kleinhirtin (ab 13 Jahren). Finde deine Alpe/Hütte zum Mitarbeiten hier:

Freiwillig engagieren im Ländle

Bei uns im aha bekommst du Kontakte von Organisationen/Vereinen, die auf der Suche nach Ehrenamtlichen sind. Dabei sammelst du Arbeitserfahrung und Pluspunkte im Lebenslauf gibt das auf jeden Fall.

aha plus

Das aha plus ist ein Anerkennungssystem für Jugendliche, die sich freiwillig engagieren oder auf der Suche nach Engagementmöglichkeiten sind. Bereits mit 12 Jahren kannst du dich beim aha plus mitmachen und Erfahrungs sammeln.

Sommer-Au-pair (ab 18 Jahren)

Sommer-Au-pair ist eine einfache und günstige Möglichkeit, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen und nebenbei deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Die Aufenthalte dauern ca. acht Wochen. Melde dich frühzeitig bei den Agenturen, da es nur wenige Plätze für Sommer-Au-Pairs gibt.

Freiwillige Sommereinsätze (ab 16 Jahren)

Auch dieser Einsatz ist freiwillig und unentgeltlich, du bekommst dafür Unterkunft und Verpflegung. Die Einsatzdauer ist unterschiedlich, meistens ist eine Mitarbeit ab 2 Wochen sinnvoll und hilfreich. Hier ein paar Kontaktinfos:

Broschüre „Ferien- und Nebenjobsuche“

Alle Infos zur Ferien- und Nebenjobsuche findest du auch in unserer Broschüre: Zur Broschüre (PDF)

Bewerbungstipps

Was du bei der Bewerbung für deinen Ferienjob, Nebenjob oder Praktikum beachten musst, haben wir hier für dich zusammengestellt: Bewerbungstipps

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aktualisiert 01/2021, aha.bludenz@aha.or.at