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Mädchen mit Eis

Ferialjobs


Der Sommer naht und du möchtest neben der Schule schon dein eigenes Geld verdienen? Dann ist es Zeit, dir einen Ferienjob zu suchen. Du bist mindestens 15 Jahre alt und hast die Schulpflicht (9 Schuljahre) beendet? Dann steht deiner Suche nichts mehr im Weg.
 

Corona & Ferienjobs

Viele stellen sich gerade die Frage: Bekomme ich einen Ferienjob in der Corona-Krise? Wir haben dir Tipps zusammengesammelt, die dir weiterhelfen, hoffentlich auch in der Coronazeiten einen Ferienjob zu finden.

6 Tipps für deine Ferienjobsuche während der Coronazeit

1. Sei aktiv!
Kontaktiere Firmen, die dich interessieren, auch wenn keine Ferienjobs ausgeschrieben sind. Derzeit sind die Firmen eher zurückhaltend, ob sie Ferienjobs vergeben oder dir eine Zusage machen können!

2. Bleib dran!
Auch wenn eine Firma zum Zeitpunkt deiner Anfrage gerade keine Ferialkräfte einstellen kann, kontaktiere die Firma in ein paar Monaten wieder. Vielleicht hat sich in der Zwischenzeit die Situation verändert.

3. Sei flexibel!
Stell dich darauf ein, dass eine Zusage von Firmen kurzfristig passieren kann. Falls es mit dem Ferienjob dann doch nicht klappen sollte, lass den Kopf nicht hängen. Denk dran, es geht auch anderen Jugendlichen wie dir! Eventuell ergibt sich kurzfristig ein anderes Jobangebot.

4. Bleib motiviert!
Schau immer wieder in die die aha-Ferienjobbörse. Hier findest du viele Jobangebote – auch kurzfristig: aha.or.at/ferienjobs.

5. Sei offen!
Es gibt sogenannte Corona-feste Jobs, die auch während eines Lockdowns gebraucht werden, wie zum Beispiel Lieferservice, Callcenter-Mitarbeiter*innen, Aufsichtspersonal, Aushilfsjobs in Supermärkten, Erntehelfer*innen.

6. Sei kreativ!
Es gibt auch Alternativen zum Ferienjob, wie z.B. Babysitten, Nachhilfe geben, sich freiwillig engagieren, bei den Nachbarn*innen aushelfen etc. Wichtig ist, dass dir klar ist, mit jedem Job, den du machst sammelst du auch wertvolle Berufserfahrung!

Hinweis: Hinweis: Du bist noch nicht 15 Jahre und würdest gerne ein wenig Geld verdienen? Dann kannst du mit 13 Jahren als Kleinhirte*Kleinhirtin auf die Alpe oder mit 14 Jahren als Babysitter*in jobben.

Auf der Ferienjobjagd

Früh genug selbst aktiv werden – am besten schon im Dezember/Jänner!

  • Kontaktiere Firmen, die dich interessieren. Ruf an, frag nach Ferienjobs und wie du dich bewerben kannst oder lass dich vormerken. Was du bei einer Bewerbung beachten musst, haben wir für dich hier zusammengestellt: Bewerbungstipps
  • Viele Firmen haben ihre Ferienjobstellen schon im März vergeben. Beginne deshalb früh genug mit der Suche.
  • Verschaff dir einen Überblick über die Firmen in deiner Region, z. B. unter www.herold.at (such nach Betrieben oder Branchen).
  • Mach eine Liste mit Firmen, bei denen du dir vorstellen kannst, in den Ferien zu arbeiten.
  • Überlege, welche Firmen im Sommer Bedarf für zusätzliches Personal haben. Frag direkt nach, ob es freie Stellen gibt.
  • Denke nicht nur an große, bekannte Firmen. Sende deine Bewerbung auch an kleinere Unternehmen.
  • Durchsuche Tageszeitungen, schwarze Bretter (an Schulen, Supermärkten) und schau in verschiedene Ferien-,  Neben- und Studentenjobbörsen.

Mundpropaganda!

Viele Firmen schreiben ihre Stellen nicht aus, sondern verlassen sich auf Empfehlungen von Angestellten. Erkundige dich deshalb bei Verwandten und Bekannten, ob es in deren Firma Ferienjobs gibt.

Schau in die aha Ferienjobbörse

Unter www.aha.or.at/ferienjobs findest du freie Ferienjobs in Vorarlberg.

Tipp: Die meisten Jobs gibt’s von Mai bis August.

Hinweis: Versuche es auch noch im Juni und Juli, einige Unternehmen melden ihren Bedarf an Ferialkräften sehr kurztfristig an.

Ferienjobauswahl

Wichtig: Vorsicht vor unseriösen Angeboten!

Beachte bei der Auswahl folgende Kriterien:

Stelleninserat

  • Achte darauf, dass konkrete Ansprechpartner*innen genannt werden. Meide anonyme Angebote, die nur eine Telefonnummer angeben. Nicht selten steckt dahinter eine gebührenpflichtige, oft sehr teure Nummer (z.B. 0900…).
  • Vorsicht bei Inseraten, die keine konkreten Stellenbeschreibungen enthalten, aber Superverdienste versprechen.
  • Achtung! Bei Promotionjobs werden oft hohe Provisionen versprochen, dein Fixlohn ist aber sehr niedrig und es kann sein, dass du schlussendlich kaum etwas verdienst.
  • Finger weg, wenn eine Firma Geld im Voraus verlangt (z. B. Heimarbeitjobs, bei denen du vorher Kugelschreiber zusammenbauen oder Briefumschläge füllen musst und das Material mit deinem eigenen Geld kaufen sollst; oder bei Model- und Castingagenturen, bei denen du zuerst für teures Geld Fotos machen lassen musst).
  • Lass dich nicht blenden von gut klingenden Versprechungen, überleg logisch und bleib realistisch. Je einfacher die Tätigkeit bzw. je weniger du arbeitest, desto weniger verdienst du auch.

Vorstellungsgespräch

  • Bereite dich vor und stell konkrete Fragen zu Tätigkeit, Ablauf, Dauer und Verdienst des Ferien- oder Nebenjobs. Achte darauf, dass deine Fragen vollständig beantwortet werden und nicht um den „heißen Brei“ geredet wird.
  • Triff dich zum Vorstellungsgespräch im Büro oder Geschäftslokal und nicht in einer Bar ums Eck oder in einer Wohnung.

Arbeitsvertrag

Wenn dein*e zukünftige*r Arbeitgeber*in und du euch einig geworden seid, lass dir einen schriftlichen Dienstzettel geben, in dem das Besprochene fixiert wird. Diesen Vertrag kannst du kostenlos bei der Arbeiterkammer prüfen lassen!

Anmeldung und Versicherung

Achte darauf, dass dich dein*e Arbeitgeber*in bei der Gebietskrankenkasse anmeldet, damit du bei deiner Tätigkeit versichert bist und nicht „schwarz“ arbeitest. Wenn du unsicher bist, frag nach.

Wenn du Zweifel hast

Wenn z. B. die Art der Tätigkeit eigenartig klingt, der Arbeitsort untypisch ist, die Ansprechperson nicht vertrauenswürdig wirkt, der Lohn sehr hoch oder sehr niedrig ist oder die Arbeitszeiten ungewöhnlich lange sind … dann sprich mit deinen Eltern oder erkundige dich bei der Lehrlings- und Jugendabteilung der Arbeiterkammer.

 

Endlich – mein Ferienjob!

Du hast einen Ferienjob gefunden und eine Zusage bekommen?
Dann sind noch folgende Dinge zu beachten:

  • Bei Arbeitsbeginn musst du dem*der Arbeitgeber*in deinen Lichtbildausweis zeigen und die Versicherungsnummer angeben (e-card).
  • Du bekommst einen Dienstzettel, in dem die wichtigsten Rechte und Pflichten des Arbeitsverhältnisses stehen (z. B. Arbeitszeit, Kündigungsfrist, Gehalt …).

Bezahlung

Dein Lohn richtet sich nach dem Kollektivvertrag der jeweiligen Branchen. Das heißt, du darfst nicht weniger bezahlt bekommen, kannst aber einen höheren Lohn vereinbaren.  Für jeden Monat solltest du eine eigene schriftliche Abrechnung erhalten (Lohnzettel). Du hast Anspruch auf anteilsmäßige Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, wenn sie im Kollektivvertrag vorgesehen sind. Infos über Kollektivverträge erhältst du bei der Arbeiterkammer.

Arbeitszeit/Überstunden

Für Jugendliche unter 18 Jahren gilt:

  • wöchentliche Arbeitszeit von max. 40 Stunden
  • Überstunden sind verboten! Falls du trotzdem Überstunden machen musst, setz dich mit der Lehrlings- und Jugendabteilung der Arbeiterkammer in Verbindung, die dir Auskunft geben kann.
  • Arbeitsverbot zwischen 20 Uhr und 6 Uhr (Ausnahmen im Hotel- und Gastgewerbe)

Notier dir deine Arbeitszeit: Schreib dir täglich auf, von wann bis wann du gearbeitet und wann du Pausen gemacht hast. So kann dir die Arbeiterkammer im Zweifelsfall am besten helfen.

Arbeitnehmerveranlagung

Wenn du bei deinem Ferien- oder Nebenjob Lohnsteuer bezahlst, kannst du diese beim Wohnsitzfinanzamt wieder zurückholen. Dafür brauchst du entweder das Formular „Erklärung zur ArbeitnehmerInnenveranlagung L1“, das du beim Finanzamt anfordern kannst oder du gibst deine Daten über „finanzonline“.
Du kannst den Lohnsteuerausgleich im nächsten Jahr beim Finanzamt einreichen (bis 5 Jahre rückwirkend). Mehr Infos bekommst du beim Wohnsitzfinanzamt oder unter www.bmf.gv.at/formulare.

Ferien- und Nebenjobbörsen

Promotion/Werbejobs

Bei einem Promotionjob verteilst du z. B. Flyer oder Werbegeschenke, betreust einen Infostand oder wirbst um Spenden bzw. Mitglieder. Promoter*innen haben oft einen geringen Fixlohn und verdienen leistungsbezogen. Das heißt je mehr Mitglieder sie werben, desto mehr verdienen sie. Es ist deshalb wichtig, dass du vorher klärst, wie hoch dein Fixlohn ist.

Auf diesen Seiten findest du hauptsächlich Promotionjobs für Studierende in ganz Österreich:

Ferienjobalternativen

Nur nicht aufgeben, falls du nicht auf Anhieb einen Ferienjob findest. Es gibt Alternativen, die keine oder wenig Bezahlung, dafür aber Spaß und Erfahrung bringen und somit bei der Berufsentscheidung helfen können. Wie wär’s z. B. mit Rasen mähen, Zeitungen austragen oder Hunde Gassi führen? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sei offen für den „etwas anderen Ferienjob“!

Babysitten

Die Frau Holle Babysittervermittlung (Vlbg. Familienverband) hilft dir, eine Familie in deiner Umgebung zu finden.
Voraussetzungen: 14 Jahre, Interesse an der Arbeit mit Kindern und die Bereitschaft, einen Babysitterkurs zu machen.
Gerade in den Sommerferien suchen Familien vermehrt nach BabysitterInnen.

Nachhilfe geben

Du bist in einem Schulfach besonders gut und willst anderen helfen, ihre Noten zu verbessern?
Trag dich in die kostenlose aha Nachhilfebörse ein.

Mitarbeit auf der Alpe oder auf Hütten/Jausenstationen

Als Kleinhirte/Kleinhirtin (ab 13 Jahren). Finde deine Alpe/Hütte zum Mitarbeiten hier:

Freiwillig engagieren im Ländle

Bei uns im aha bekommst du Kontakte von Organisationen/Vereinen, die auf der Suche nach Ehrenamtlichen sind. Dabei sammelst du Arbeitserfahrung und Pluspunkte im Lebenslauf gibt das auf jeden Fall.

aha plus

Das aha plus ist ein Anerkennungssystem für Jugendliche, die sich freiwillig engagieren oder auf der Suche nach Engagementmöglichkeiten sind. Bereits mit 12 Jahren kannst du dich beim aha plus mitmachen und Erfahrungs sammeln.

Sommer-Au-pair (ab 18 Jahren)

Sommer-Au-pair ist eine einfache und günstige Möglichkeit, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen und nebenbei deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Die Aufenthalte dauern ca. acht Wochen. Melde dich frühzeitig bei den Agenturen, da es nur wenige Plätze für Sommer-Au-Pairs gibt.

Freiwillige Sommereinsätze (ab 16 Jahren)

Auch dieser Einsatz ist freiwillig und unentgeltlich, du bekommst dafür Unterkunft und Verpflegung. Die Einsatzdauer ist unterschiedlich, meistens ist eine Mitarbeit ab 2 Wochen sinnvoll und hilfreich. Hier ein paar Kontaktinfos:

Broschüre „Ferien- und Nebenjobsuche“

Alle Infos zur Ferien- und Nebenjobsuche findest du auch in unserer Broschüre: Zur Broschüre (PDF)

Bewerbungstipps

Was du bei der Bewerbung für deinen Ferienjob, Nebenjob oder Praktikum beachten musst, haben wir hier für dich zusammengestellt: Bewerbungstipps

Das könnte dich auch noch interessieren:

 

aktualisiert 01/2021, aha.bludenz@aha.or.at

Jugendliche kellnert in einem Lokal.

Praktikum gesucht!


Immer öfters gehören Pflichtpraktika, die während der Schulzeit, gemacht werden müssen zum Schulalltag. Diese Praktika sollen helfen, das theoretische Wissen aus der Schule in der Praxis im Berufsalltag umzusetzten. Zudem ist es eine gute Möglichkeit aktiv in die Berufswelt hineinzuschnuppern.

  • Nimm Kontakt mit deiner Schule und der Direktion auf, wenn du Fragen zum Pflichtpraktikum deiner Schule hast oder Hilfe brauchst.
  • Frag deine Eltern, Verwandte, Freund*innen oder sogar ältere Schüler*innen! Nutze deine Kontakte und lass dein Umfeld wissen, wonach du genau suchst.
  • Ergreife Eigeninitiative und schreibe die Unternehmen an, bei denen du arbeiten möchtest, auch wenn diese keine Praktikumsstellen ausgeschrieben haben.
  • Hol dir Unterstützung in der Schule. Manche Schulen bieten eine Unternehmensliste an, mit denen die Schule in Kontakt steht. Teilweise haben andere Schüler*innen dort bereits positive Erfahrungen während ihres Praktikums gesammelt.
  • Sei aktiv und durchsuch verschiedene Ferienjob-, Praktikums- und Jobbörsen!

Deine Checklisten fürs Praktikum

Hier findest du die wichtigsten Infos zum Thema Praktikum auf einen Blick in unserern Checklisten. Die Informationen, die du, deine Familie, deine Schule und auch das Unternehmen, in dem du arbeiten wirst brauchen:

  • Checkliste – Was muss ich als Praktikant*Praktikantin wissen.
  • Checkliste – Auch meine Eltern sollten Bescheid wissen.
  • Checkliste – Was sollte die Schule wissen.
  • Checkliste – Auch die Unternehmen sollten informiert sein.

Praktikumsbörsen

Pflichtpraktikum

Mehr Infos zum Pflichtpraktikum im Hotel- und Gastgewerbe, für die HAK/HAS, aber auch über mögliche Fallen bekommst du bei der Arbeiterkammer. Auch hier gilt, nimm auch Kontakt zu der Direktion deiner Schule auf, solltest du Hilfe brauchen oder Fragen haben.
 

Bewerbungstipps

Was du bei der Bewerbung für deinen Ferienjob, Nebenjob oder Praktikum beachten musst, haben wir hier für dich zusammengestellt: Bewerbungstipps

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aktualisiert 12/2020, aha.bludenz@aha.or.at

Jemand wird gerade geimpft.

Covid-19-Impfung


Hast du dir auch schon Gedanken gemacht über das Impfen und ganz speziell über die Corona-Impfung? Bist du dir unsicher, welche Informationen zur Covid-19-Impfung wissenschaftlich sind und welche Fake News? Hier findest du einige Infos, um dir eine eigene Meinung zu bilden.

 

Teste dein Wissen zum Impfen:

 

Mehrsprachige Infos: Impfaufklärung in verschiedenen Sprachen findest du hier.

Impfen für alle: Die Impfung in Vorarlberg ist jetzt für alle ab 12 Jahren möglich. Den Link zur Anmeldung findest du hier.

Was bringt das Impfen?

Impfen ist DIE Möglichkeit zu verhindern, eine Infektionskrankheit zu bekommen. Bist du gegen eine Krankheit geimpft, kannst du sie nicht weiterverbreiten. Richtig Sinn machen Impfungen dann, wenn sich ein großer Teil der Bevölkerung impfen lässt. Nur so ist garantiert, dass die Krankheit sich nicht weiterverbreitet. Zudem werden damit auch Menschen geschützt, die sich (noch) nicht impfen lassen können, z.B. neugeborene Babys oder Menschen die an einer Krebserkrankung leiden.

Gewisse Krankheiten konnten durch das Impfen ausgerottet werden, wie die Pocken. Auch die Kinderlähmung gibt es zumindest in Österreich durch die flächendeckende Impfung nicht mehr. Andere Erkrankungen, wie zum Beispiel die Masern, sind wieder verstärkt da, weil viele Menschen sich nicht mehr dagegen impfen lassen.

Wie funktioniert Impfen?

Impfungen regen den Körper an, Abwehrstoffe gegen Bakterien und Viren zu bilden, sogenannte Antikörper. Das Immunsystem lernt somit, sich gegen die schädlichen Erreger zu wehren und aktiv etwas dagegen zu tun. Wie das genau funktioniert, wird in diesem Video kurz erklärt:

Was für Covid-19 Impfstoffe gibt es?

Derzeit arbeiten Forscher*innen an mehr als 196 möglichen Impfstoff-Kandidaten (Stand Juni 2021). Diese lassen sich drei Typen zuordnen, die unterschiedlich funktionieren:

Impfstoffe mit Vektorviren

Bei vielen Forschungsprojekten sind gut bekannte, harmlose Viren die Grundlage, so auch beim vektorbasierten Impfstoff für SarS-CoV-2. Forscher*innen nutzen gentechnische Mittel, um diese Vektorviren herzustellen und als SARS-CoV-2 zu „verkleiden“, sodass sie dem Immunsystem eine COVID-19-Infektion vorgaukeln können. Durch die Impfung baut der Körper einen Immunschutz auf, der dann auch gegen eine echte Infektion schützt, weil der Körper das Virus schon kennt.
Die Forschungsgruppe der University of Oxford und das Unternehmen AstraZeneca haben einen solchen Impfstoff entwickelt, der bereits in der EU zugelassen ist. Auch der Impfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson, der im März in der EU zugelassen wurde, ist ein Vektorbasierter Impfstoff.
Sputnik V, der Impfstoff des russischen Gamaleya-Instituts basiert auf dem gleichen Prinzip, er wurde noch nicht in der EU zugelassen.

Du willst es genauer wissen? Ein gutes Erklärvideo, von Molekularbiologen Martin Moder, zur Funktion der Vektorviren Impfstoffe findet ihr hier.

Hier findet ihr noch ein gutes Erklär-Video über die Sicherheit von AstraZeneca von Mai Thi Nguyen-Kim, eine deutsche Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin.

Totimpfstoffe mit Virusproteinen

Sehr viele zugelassene Impfstoffe funktionieren so, beispielsweise solche gegen Hepatitis B oder Grippe. Es sind also lang bewährte Technologien, auf die man hier zurückgreift. Diese Impfstoffe enthalten entweder ausgewählte Teile des SARS -Virus, sogenannte Virusproteine, oder ganze abgetötete SARS-CoV-2-Viren.
Das chinesische Unternehmen Sinopharm hat einen solchen Impfstoff entwickelt, der in bereits in China und anderen Ländern zugelassen wurde.

mRNA-basierte Impfstoffe

Diese Impfstoffe enthalten ausgewählte Gene, also Teile des Virus in Form von mRNA. Das heißt, die Impfstoffe enthalten Erbgut, genauer gesagt mRNA, das den Körper dazu anregt, seine Impfung selbst herzustellen. Dabei wird die DNA im Körper jedoch nicht verändert.
Solche mRNA-basierten Impfstoffe haben den Vorteil, dass davon sehr schnell große Mengen produziert werden können. Die Impfstoffe von BioNTECH und Pfizer, sowie von Moderna sind die ersten mRNA-Impfstoffe die auf dem Markt zugelassen wurden. Beide Impfstoffe sind in Österreich bereits im Einsatz. Die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen das Corona-Virus liegt bei bis zu 95 Prozent und er ist gut verträglich.

Bei allen Impfstoffen wir auch nach der Zulassung noch weiter geforscht. Etwa, ob man nach einer Impfung das Virus trotzdem weitergeben kann, auch wenn man nicht an Covid-19 erkrankt. Untersucht wird auch, wie lange die Impfung wirkt, also ob man sie nach einem Jahr erneuern muss, wie z. B. die Grippeimpfung.

(Quelle: vfa: Impfstoffe gegen Coronavirus – aktueller Entwicklungsstand | vfa)

Quelle: vfa

Was steckt hinter dem mRNA Impfstoff?

Besonders der mRNA-basierte Impfstoff gegen Corona wirft viele Fragen auf und verunsichert Teile der Bevölkerung. Obwohl es vor Corona noch nie eine Impfung mit mRNA zur Zulassung geschafft hat, forscht man schon mehr als 25 Jahre an und mit mRNA-Impfstoffen und hat auch schon solche Impfstoffe entwickelt. Ein mRNA-Wirkstoff gegen Tollwut wurde z. B. bereits erfolgreich an Menschen getestet. Auch gegen Krebs wird an einer Therapie auf der Basis von mRNA geforscht. Man weiß also schon viel über die Methode.

(Quelle: Fischer: Corona-Impfstoffentwicklung: Der Erste seiner Art, die Zeit Online.)

Der Molekularbiologe Martin Moder, Teil der bekannten Science Busters, erklärt in diesem Video, was mRNA genau ist, wie die mRNA-Impfung funktioniert und dass gewisse Behauptungen, wie z. B., dass die Impfung unser Erbgut verändert, nicht stimmen können.

Warum ist der Impfstoff gegen Covid-19 so schnell da?

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, wie es sein kann, dass diese Impfung gegen Corona so schnell da ist. Es stimmt, noch nie wurden die Schritte, die es für die Zulassung eines Impfstoffes braucht, so schnell durchgeführt. Es gibt aber ganz einfache Erklärungen dafür:

  • Der Virentyp Corona war bereits vor Covid-19 bekannt, es wird schon seit Jahrzehnten dazu geforscht. So waren den Wissenschaftler*innen die wichtigsten Informationen, also wie die Impfung funktionieren muss, um das Virus zu bekämpfen, bereits bekannt.
  • Viele Impfstoffe brauchen Jahre, bis sie zugelassen werden. Dabei wird aber viel gewartet: auf Geld (es kostet Millionen von Euro eine solche Forschung zu finanzieren) und auf Menschen, die sich als Testpersonen zur Verfügung stellen. Bei den Covid-19 Studien haben sich pro Impfstoffstudie zwischen 20.000 und 40.000 Menschen beteiligt, sehr viel mehr als bei anderen Studien. Da Corona die gesamte Welt betrifft (Wirtschaft, Politik, Privatleben), war die Bereitschaft alles zu tun, was notwendig ist, sehr groß!
  • Eigentlich lassen sich Behörden viel Zeit, Studien über Impfungen zu prüfen und zuzulassen. Diesmal ging alles viel schneller, weil man Studienphasen zusammengelegt oder parallel durchgeführt hat. Trotzdem wurden alle Schritte eingehalten.
  • Auch die Produktion fand schon statt, bevor die Zulassung überhaupt da war. Das heißt, es braucht keine zusätzliche Zeit, um den Impfstoff herzustellen: Wenn es grünes Licht gibt, kann das Impfen gleich starten.

(Quelle: Fischer: Corona-Impfstoffentwicklung: Der Erste seiner Art, die Zeit Online.)

Abbildung: vfa

Nebenwirkungen der Impfungen

Bei keinem dieser Impfstoffe können Nebenwirkungen ausgeschlossen werden, wie auch bei vielen anderen Impfungen nicht. Beim Impfstoff von BioNTech und Pfizer sowie von Moderna, die auf mRNA basieren, konnten bis jetzt „klassische“ Nebenwirkungen festgestellt werden, die auch bei anderen Impfungen, wie z. B. der Grippeimpfung, vorkommen.

Beispiele der Nebenwirkungen von Personen, die mit BioNTech und Pfizer geimpft wurden:

  • Die Einstichstelle schmerzt nach der Impfung, ist rot oder etwas angeschwollen (bei 84 % der Menschen vorgekommen).
  • Müdigkeit (62,9 %)
  • Kopfschmerzen (55,1 %)
  • Schmerzen in den Muskeln – Gliederschmerzen (38,3 %).
  • Schüttelfrost (31,9 %)
  • Fieber (14,2 %)

Diese Nebenwirkungen waren meist intensiv, nach einem Tag aber wieder verschwunden. Sehr selten kam es zu länger andauernden Nebenwirkungen.  Alle Nebenwirkungen sind wieder verschwunden. Die Nebenwirkungen treten meist nach der 2. Teilimpfung verstärkt auf.

Zur Zeit wird auch der Zusammenhang der Covid-19 Impfung von BioNTech und Pfizer und einer Herzmuskelentzündung bei jungen Menschen untersucht. Es traten mehre Fälle in den USA und Israel auf. Dabei waren vor allem junge Männer zwischen 16 und 24 Jahren betroffen. Die Verläufe waren in den allermeisten Fällen mild und die Betroffenen bald wieder gesund. Grundsätzlich wird darauf verwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit an einer Herzmuskelentzündung nach einer Corona Infektion zu erkranken wesentlich höher ist, als nach einer Corona-Impfung. Derzeit laufen weiter Untersuchungen um einen sicheren Zusammenhang zwischen Impfung und Herzmuskelentzündung festzustellen. Wer sich genauer informieren will, findet in der Zeit einen ausführlichen Artikel dazu.

Klar ist, auch wenn ein Impfstoff zugelassen ist, wird er weiter untersucht und überprüft, das ist bei allen Impfstoffen der Fall. Wie man auch in den Fällen von untersuchten Nebenwirkungen sieht. Die Zulassungsbehörden verpflichten die Hersteller dazu. Dazu kommt, dass manche Nebenwirkungen so selten auftreten, dass man sie in einer Studie gar nicht nachweisen kann. Wenn du z. B. den Beipackzettel eines Medikamentes durchliest, stehen da Nebenwirkungen. Manche davon kommen nur in einem von 100.000 Fällen oder auch in einem von einer Million Fällen vor. Auch bei Impfungen ist das möglich.

(Quelle: Simmank, Schumann, Fischer: Corona-Impfstoff von BioNTech: Die USA haben eine Impfung – was kann sie?, die Zeit Online)

Langzeitfolgen der Impfungen

Viele Menschen haben Bedenken wegen Langzeitfolgen des neuartigen Impfstoffes mit mRNA. Dabei wird argumentiert, dass der Impfstoff viel zu schnell auf den Markt gekommen sei, viel zu wenig Menschen geimpft werden konnten und man somit die langfristigen Risiken nicht abschätzen könne. Bei Impfungen, wie wir sie kennen, können Langzeitfolgen in der Regel nach sechs Wochen festgestellt werden. Bei den Studien zu den Corona-Impfstoffen wurden daher acht Wochen für die Testungen eingeräumt, um solche Langzeitfolgen auszuschließen. Zudem nahmen bei den Corona-Impfstoffen viel mehr Menschen an den Studien teil als üblich.

Was hinter Langzeitfolgen von Impfungen steckt und was das für den Corona-Impfstoff bedeutet, erklärt der Molekularbiologie und Mitglied der Science Buster, Martin Moder in diesem Video:

Muss ich mich impfen lassen?

Nein. Die Bundesregierung hat immer wieder unterstrichen, dass es keine allgemeine Impfpflicht geben wird. Die Regierung setzt auf Freiwilligkeit und Aufklärung. Jede Person, die sich impfen lassen möchte, wird sich impfen lassen können. Weil anfangs nicht genug Impfstoff zur Verfügung stehen wird, um alle gleichzeitig impfen zu können, werden zu Beginn die Personen geimpft, die das höchste Risiko haben. Danach können schrittweise alle anderen geimpft werden.

Ab wann kann ich selbst entscheiden ob ich mich impfen lassen will?

Wichtig ist, dass du offen mit deinen Eltern, oder eine andere Bezugsperson über die Impfung redest. Welche Bedenken hast du, welche Fragen sind für dich noch offen? Dazu kannst du dich auch jederzeit an uns wenden. Grundsätzlich gilt, dass Kinder ab 14 Jahren selbst entscheiden dürfen, ob sie geimpft werden wollen oder nicht, die Eltern oder ein Erziehungsberechtigte*r hat dabei kein Mitspracherecht mehr.

Ich will mich impfen lassen, was muss ich tun?

Du hast dich entschieden dich impfen zu lassen? Dann kannst du dich hier anmelden um in einer der Impfstrassen geimpft zu werden. Die Impfung ist in Vorarlberg für alle ab 12 Jahren möglich. Laut Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher, können sich auch alle Jugendlichen die auf der Plattform angemeldet sind noch vor den Sommerferien impfen lassen, Details dazu findest du hier. Personen mit einer Vorerkrankung und Risikopatient*innen sollten sich mit ihrem Hausarzt*, mit ihrer Hausärztin* in Verbindung setzen. Sie werden für die Impfung bevorzugt und kommen noch schneller an die Reihe. Diese Anmerkung kann aber nur der Hausarzt bei der Voranmeldung machen.

Hier findest du Informationen, wie du dich impfen lassen kannst, in mehreren Sprachen!

Offene Fragen?

Du hast noch Fragen zur Impfung oder bist dir unsicher? Wende dich bei medizinischen Fragen an deinen Hausarzt* oder deine Hausärztin*, sie können dir bestimmt weiterhelfen.
Falls du sonst noch Fragen zur Anmeldung oder den Impfvorgang hast kannst du dich auch an die Impf-Hotline des Landes Vorarlberg wenden: 0800201361.

Quellen aus dem Text:

Stand 06.2021/aha@aha.or.at

Neue Drohnenverordnung


Diese „kleinen ferngesteuerten Hubschrauber“ waren vor einigen Jahren das erste Mal zu sehen und erfreuen sich heute größter Beliebtheit. Du überlegst dir eine Drohne zu kaufen? Hier haben wir Tipps und Infos!

Eine Drohne, was ist das genau?

Eine Drohne ist ein „unbemanntes Luftfahrzeug“,  also ein Multicopter, ein Modellflugzeug, aber auch ein First Person View, kurz FPV-Modell. Die Drohne kann mit Hilfe einer Fernsteuerung oder auch per Virtual-Reality-Brille, kurz VR-Brille, geflogen werden. Ursprünglich wurden Drohnen vor allem von der Armee und der Polizei zur Verkehrskontrolle und zur Beobachtung strategisch wichtiger Punkte eingesetzt. Mittlerweile werden sie auch zum Fotografieren, Transport von Dingen oder einfach zum Zeitvertreib verwendet.

Überblick über die neue Drohnenverordnung

  • Mit der kommenden Drohnenverordnung der Europäischen Kommission werden die nationalen Gesetze zu unbemannten Luftfahrzeugen der EU-Mitgliedsstaaten vereinheitlicht.
  • Der europäische Markt wird standardisiert, was zu Vereinfachungen für die DrohnennutzerInnen und die HerstellerInnen führen soll.
  • Die neue Drohnenverordnung tritt mit 31. Dezember 2020 in Kraft, eine Übergangsperiode für ältere Drohnen, die die neuen technischen Anforderungen nicht erfüllen, ist bis 1. Jänner 2023 vorgesehen.
  • Der Drohnenbetrieb wird in die Kategorien ‚open‘, specific‘ und ‚certified‘ eingeteilt. Für die HeimanwenderInnen relevant ist die Kategorie ‚open‘.
  • Damit ermöglicht man den NutzerInnen möglichst viel Freiheit und gewährleistet gleichzeitig die Sicherheit der bemannten Luftfahrt und die Sicherheit am Boden.
  • In der Kategorie ‚open‘ ist der Flug bis zu 120 Meter über Grund gestattet, ein Überfliegen von Menschenansammlungen ist dabei prinzipiell verboten.
  • Neu ist auch die Registrierung, die DrohnenbesitzerInnen vornehmen müssen. Online-Trainings und Zertifikate können ebenfalls anfallen, um das Sicherheitsverständnis zu fördern.
  • Für Kleinstdrohnen unter 250 Gramm und Modellflugzeuge ändert sich dabei wenig, da Erfahrungsdaten zeigen, dass diese bereits sehr sicher sind.

Wichtigste Änderungen für private DrohnennutzerInnen

Neue Kategorien

Die neue EU-Drohnenverordnung unterteilt den Betrieb von Drohnen in drei Kategorien. Nach Gewicht und Einsatzumgebung unterscheiden sie sich in ‚open‘, ’specific‘ und ‚certified‘. Die Kategorie ‚open‘ ist für den Privatbetrieb relevant und umfasst fünf unterschiedliche Klassen von Drohnen:

Bis zu einem maximalen Abfluggewicht von:

  • 250 Gramm (C0)
  • 900 Gramm (C1)
  • 4 Kilogramm (C2)
  • 25 Kilogramm (C3 und C4)

Grundsätzlich definiert die Höhe des Risikos die jeweiligen Auflagen. Das bedeutet: Je schwerer die Drohne, desto größer der Abstand zu unbeteiligten Personen. In der Kategorie ‚open‘ beträgt die maximal erlaubte Höhe 120 Meter und es muss stets eine direkte Sichtverbindung zur Drohne bestehen. Du benötigst hierfür keine Bewilligung, jedoch sowohl den Drohnenführschein als auch die Registrierung. Für Drohnen der Kategorien ’specifc‘ und ‚certified‘ benötigst du zusätzlich noch eine Bewilligung der Austro Control, kannst damit aber auch außerhalb der Sichtreichweite fliegen.

Aktuelle Infos und Details rund um die neue Drohnenverordnung erhältst du beim Drone Competence Center der Austro Control.

Wichtig: Geräte, die den technischen Anforderungen der Klassen nicht entsprechen (wie aktuell die meisten), können weiterhin betrieben werden! Dazu gibt es Übergangsregelungen bis 2023 und darüber hinaus.

Drohnenführerschein

Die neue EU-Drohnenverordnung umfasst den Erwerb eines Drohnenführerscheines. Dieser Führerschein ist für den Betrieb aller Drohnen notwendig, die schwerer als 250 Gramm und leichter als 25 Kilogramm sind. Hier fallen ein Online-Training und eine Online-Prüfung mit 40 Fragen an, die künftig kostenlos auf dronespace.at abgelegt werden können.
Wichtig: Ist die Drohne leichter als 250 Gramm, aber mit einer Kamera ausgestattet, muss ebenfalls ein Drohnenführerschein vorgewiesen werden. Die Lizenz zum Drohnenfliegen können die PilotInnen entweder ausdrucken oder als PDF abspeichern. Der Drohnenführerschein kann als PDF auch am Smartphone vorgewiesen werden. Er ist fünf Jahre gültig.

Wer in der Stadt mit schwereren Geräten fliegen will (900 Gramm bis 4 Kilogramm), muss wegen des erhöhten Risikos einen zusätzlichen Kompetenznachweis mit 30 Multiple Choice Fragen erbringen, der persönlich bei der Austro Control abgelegt werden muss.

Registrierung

Außerdem erfordert die neue EU-Verordnung eine Registrierung vor dem Betrieb folgender Drohnen:

  • Drohnen ab 250 Gramm
  • Drohnen (auch unter 250 Gramm), die bei einem Aufprall auf einen Menschen eine kinetische Energie von über 80 Joule übertragen können (sog. „High-Speed-Drohnen“)
  • Drohnen (auch unter 250 Gramm), die mit einem Sensor, der personenbezogene Daten erfassen kann (z. B. Kamera), ausgerüstet sind

Wichtig: Das bedeutet, dass vor dem Betrieb von Geräten, die mit einer Kamera ausgestattet sind, immer eine Registrierung des Betreibers/der Betreiberin erfolgen muss (ausgenommen sind nur Geräte, die unter die „Spielzeug-Richtlinie“ der EU fallen).

Allgemeine Empfehlungen

  • Auch wenn du deine Drohne nur im privaten Bereich benutzt, ist es ratsam eine Ausbildung in einem Club oder einem Flugmodellbauverein zu machen.
  • Informiere dich bei der Versicherung deiner Erziehungsberechtigten, um sicherzugehen, dass die Haftpflichtversicherung Unfälle durch Drohnen abdeckt.

Wichtig: Drohnen unterliegen weiter der Versicherungspflicht. Stelle sicher, dass du ausreichend versichert bist. Unfälle mit Drohnen können kostspielig werden!

  • Außerdem musst du darauf achten, dass keine Gefahr für andere Fluggeräte oder die Personen und Gegenstände am Boden besteht. Vergiss nicht das Recht auf Privatsphäre, welches jedem/jeder von uns zusteht. Es ist verboten, Personen ohne ihre Einwilligung zu filmen oder zu fotografieren. Es ist also streng verboten zum Beispiel seinen Nachbarn/seine Nachbarin zu beobachten!

In Zusammenarbeit mit dem Drone Competence Center der Austro Control.

aktualisiert 12/20