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Keine Panik!


Alle sind jetzt gefordert – durch Kontaktverbot, Schulschließung und vieles mehr, steht aber vor allem für Jugendliche die Welt Kopf.

 

Um in dieser Ausnahmesituation, kühlen Kopf zu bewahren und damit die Welt in deinen vier Wänden nicht komplett aus den Fugen gerät, haben wir hier 7 Strategien und Tipps zusammengestellt.

1. Du bist nicht alleine

Deine Sorgen sind völlig normal. Viele Menschen sind aufgrund der aktuellen Situation beunruhigt oder verängstigt. Angst ist eine normale, gesunde Reaktion. Damit deine negativen Gefühle aber nicht überhandnehmen, ist es wichtig, dich selbst zu schützen.

Lasse dich nicht von Fake News beirren, sondern informiere dich über zuverlässige Quellen. Hygienetipps, Informationen zur Situation in Vorarlberg oder Anlaufstellen, an die du dich bei Fragen oder Symptomen wenden kannst findest du hier.

2. Akzeptiere deine Gefühle

Auch wenn deine Gefühle derzeit Achterbahn fahren, akzeptiere sie und sei freundlich zu dir selbst. Hör in dich rein und versuche deine Empfindungen nicht nur zu verdrängen. Überlege dir besser, was du dir Gutes tun könntest. Oder vielleicht hilft es dir, mit einem/einer FreundIn oder deiner Familie darüber zu sprechen.

Für den Fall, dass du nicht mehr weiter weißt, hol dir professionelle Unterstützung:

Tipp:  Hier findest du weitere Beratungsstellen in Vorarlberg zu verschiedenen Themenbereichen.

App-Tipp: Body2Brain mit Übungen für Entspannung und die richtige Energie im Alltag. Wähle einfach deine momentane Stimmung und Umgebung aus und eine passende Übung wird für dich vorgeschlagen.

3. Bleibe mit deinen FreundInnen in Kontakt

Klar ist es ärgerlich, dass du dich nicht wie sonst mit deinen FreundInnen treffen kannst. Aber wenn schon nicht in echt, dann triff deine FreundInnen auf Social Media zum Reden, Spielen und Pläne schmieden.

Wenn dir langweilig ist oder du jemanden zum Reden brauchst – frag in deinem Jugendzentrum/deinem Jugendtreff nach. Auch wenn du derzeit nicht vor Ort gehen kannst, kannst du virtuell an spannenden Angeboten teilhaben. Zusätzlich beraten und unterstützen die OJAs Jugendliche und ihre Angehörigen bei Fragen und Unsicherheiten bezüglich der aktuellen Entwicklungen.

Übersicht aller Jugendzentren und -treffs: 

4. Plane deinen Alltag

Jeder nach seinem Rhythmus – vielleicht hilft dir ein strukturierter Alltag? Stelle dir den Wecker, nimm die Mahlzeiten zu bestimmten Zeiten ein, plane, wann du für die Schule lernst oder Homeoffice machst. Wichtig ist aber auch, dass du dir Zeiten festlegst, die du mit Dingen füllst, die dir guttun. Versuche dich auch hin und wieder von digitalen Medien zu lösen und einfach mal abzuschalten.

Mit diesen Gratis-Tools bekommst du den Alltag in den Griff:

Außerdem kannst du vorinstallierte Kalender-Apps auf deinem Gerät benützen. Auch einfache Old-School-Kalender und To-do-Listen auf Papier reichen für diesen Zweck.

Wenn du nicht weißt, wohin mit deiner Zeit und kreativ werden willst, gestalte doch einfach dein eigenes Bullet Journal.

Weitere Tipps zum Homeschooling findest du hier.

5. Bleibe aktiv

Die Decke fällt dir auf den Kopf? Du hast schon rechteckige Augen vom Smartphone-Bildschirm? Dein Handydaumen bekommt kaum mehr Erholung? Dann ist es Zeit, dass du dir Ziele setzt: Lerne etwas Neues oder hake etwas ab, das du sonst immer rausschiebst.

42 Ideen für sinnvolle (oder weniger sinnvolle) Beschäftigungen zu Hause findest du auf unserem Blog.
Weitere Tipps gibt es unter diesem Link.

6. Sei freundlich zu dir und anderen

Mobbing in sozialen Netzwerken, häusliche Gewalt bei den Nachbarn, selbstverletzendes Verhalten – Gewalt gibt es zu jeder Zeit und überall. Menschen, die zur Zielscheibe werden, müssen damit nicht alleine fertig werden. Wenn du mitbekommst, dass in deinem Umkreis jemand beschimpft oder gemobbt wird, frag ob du helfen kannst. Anlauf- und Beratungsstellen findest du hier.

Tipp: Mehr denn je ist es jetzt wichtig, darauf zu achten, was wir sagen, schreiben oder teilen, um andere nicht zu verletzen!

7. Positiv denken & Humor zulassen

„Lachen ist die beste Medizin“ – das besagt schon eine alte Weisheit. Lachen vertreibt negative Gedanken und Gefühle. Nebenbei werden beim Lachen eine Menge Muskeln angestrengt und unser Immunsystem wird gestärkt.

Grund genug, um zum Beispiel mit einer neuen Comedy-Serie zu starten oder ein lustiges Buch oder Comic zu lesen. Stand-up-Comedy oder humorvolle Spiele eignen sich genauso. Aber vielleicht ist auch unter deinen FreundInnen oder deinen Familienmitgliedern eine Person, die du besonders lustig findest. Dir fällt sicher etwas ein, für mehr Spaß und positive Gedanken im Alltag.